Beiträge vom: Januar, 2008

Günstige Designermode – da sagt kaum einer nein. Wo man im Internet günstig Markenmode findet…

Es gab ja mal Zeiten, wo die Designer-Etiketten noch unscheinbar in der Kleidung versteckt waren – lang, lang ist’s her ;)
Wer mithalten kann und will, hat ja nicht immer die Lust und die Zeit, auf Winter- oder Sommer-Schlussverkäufe zu warten oder einen Tagesausflug irgendwo ins Niemandsland zu einem Designer-Outlet zu machen, ohne zu wissen, ob man da das findet, was man sucht. Und Mode bei ebay zu kaufen ist auch so eine Sache, häufig ist es gebraucht und dann muss man unter Umständen mitten in der Nacht vor dem Rechner wartend die Sekunden zählen um im letzten Augenblick ein Gebot abzugeben, bevor man ermatte in den Sessel zurücksinken kann. Alles ganz schön anstrengend, wenn es um die kostbare Designermode geht. Aber immer mehr Menschen kaufen ganz entspannt im Internet ein, hier drei Tipps zum Thema Markenmode.

Italienische Marken
Wer speziell italienische Designer sucht, kann via Internet mit einem Preisnachlass von bis zu 70% kaufen.
Je nach Angebot findet man italienische Marken wie Armani, Gucci, aktuell zum Beispiel eine Stola von Dolce & Gabbana, aber auch Max Mara, zur Zeit Gürtel von Diesel, Versace, Ferre, Prada, Taschen von Mandarina Duck… All das und noch viel mehr kann man bei Mode-Outlet kaufen.

Junge Mode
Dress fo Less bietet alle möglichen Labels an, eher junge Mode, aber auch Kindermoden. Für Frauen und Männer: Klamotten, Dessous, Accessoires…

Noch mehr Schnäppchen
Etwas weiter gefächert ist das Angebot in Sachen Mode und Accessoires bei designerstore24.de

Handtasche © flickr / normanack

Über die Tasche im Allgemeinen und die Taschen-Mode 2008 im Besonderen.

Die Handtasche einer Frau wird ja von Männern gerne als ein Mysterium betrachtet: Was da wohl alles drin ist? Wozu braucht sie das alles? Wie viel Handtasche braucht Frau eigentlich? Selbst Blödelbarde Mario Barth hat sich mit dem Thema Fabrikverkauf und Handtaschen auseinandergesetzt. Eine kleine Handtasche, eine große Umhängetasche, auch Shopper genannt, eine Laptop-Tasche, eine Reisetasche? Taschen sind als Accessoire schon immer wichtig gewesen, da die Handtasche nicht nur “Accessoire” , sondern auch nützlich ist und Mobiltelefone und Laptops zunehmend untergebracht werden müssen, ist das ja auch kein Wunder.

Ich persönlich bin ja für “Basis-Taschen”, also eine Tasche für fast alle Gelegenheiten, sie darf nicht zu groß, nicht zu klein sein, sollte halbwegs wasserdicht sein und nicht diese Minimal-Henkel haben. Ich werde nie verstehen, was daran toll ist, eine Tasche direkt unter die Achselhöhle zu klemmen ;) Daneben ein Abend-Täschchen und einen Rucksack, in den auch ein Laptop bequem passt. Daher lege ich auch wert auf Qualität. Andere habe ungefähr 52 Taschen, für jedes Outfit und jede Gelegenheit eine andere.
Naja, jeder nach seiner Fasson.

Was die Taschen-Mode in diesem Jahr angeht, da ist es ähnlich wie bei der restlichen “Mode 2008″ , Materialmix und helle Farben wie weiß, grau, creme und natürlich silber und gold sowie Lackleder passend zur Mode oder auch als knalliger Akzent in eher schrillen Farben. Die Achtziger lassen auch schön grüßen. Die Taschen mit den teuren Buchstabenkombinationen darauf sind immer noch angesagt, aber nicht mehr ganz so der Renner ;)

Aber Trend hin oder her – alles in allem würde ich sagen, erlaubt ist, was gefällt – die Auswahl bei Lagerverkäufen oder üblichen Geschäften ist groß.


Der Modeschöpfer Valentino nimmt nach 45 Jahren Abschied – seine letzte Schau wird im Rodin-Museum in Paris stattfinden.

Valentino, vollständigerweise Valentino Garavani, hat viel erreicht in seinem Leben, er hat sogar den Orden der französischen Ehrenlegion erhalten.

Seine umwerfenden und sehr weiblichen Kreationen mit einem Hauch Dramatik haben mir schon immer gut gefallen. Spitze und Rüschen, Kaschmir und Seide und Glamour – großartig.
Der gebürtige Italiener erblickte 1932 das Licht der Welt und begann gleich nach seinem Schulabschluss sein Interesse an Mode auszuleben. Er begann in Mailand mit Modezeichnungen und gewann mit siebzehn ein Stipendium. Ab 1950 begann er seine Ausbildung als Modedesigner und von da an ging es bergauf;)

Er war erst bei anderen Designern beschäftigt, kehrte aber schlussendlich nach Rom zurück und eröffnete ein eigenes Modehaus. Seine Mode gewann viele Preise, erregte die Aufmerksamkeit einflussreicher Leute und die unnachahmliche Eleganz seiner Kreationen ist noch heute beliebt und begehrt. Wie auch bei “Chanel” ist die Basis Valentinos eher schlicht, wenn auch die Weiterentwicklung beider Modeschöpfer unterschiedlich verlief.

Seinen Stil in Worte zu fassen ist nicht einfach, seine Mode basiert hauptsächlich auf den Farben weiß, schwarz und rot, die Materialien sind hochwertig und alles zusammen dient der Betonung femininer Eleganz. Ein schönes Beispiel hierfür sind seine Entwürfe für die schöne Elizabeth Taylor, aber auch Jackie Kennedy zählte zu seinen Kundinnen.

Natürlich gibt es von Valentino nicht nur Damenmoden, auch Accessoires, Herrenmode und Parfüms finden sich in seinem Repertoire. Aber nun, nach 45 Jahren, zieht Valentino sich zurück und übergibt an Alessandra Facchinetti. Diese arbeitete zuletzt für Gucci.

Modetrend “Öko” – Schick oder erkauftes gutes Gewissen?

Öko- Biene an der Blume © flickr / aussiegallBei der Ernährung ist sie uns ja nicht neu, die ökologische Frage – und wann man ein gutes Gewissen haben kann oder es sich einfach nur “erkauft” ist eine Frage, die sich so nicht einfach beantworten lässt. Denn, wie uns ja nun schon länger bekannt ist, ist nicht überall, wo “Bio” drauf steht auch “Bio” drin.

Bei der “Mode” hat sich diese Frage lange nicht gestellt. Früher war “Öko” in Bezug auf Kleidung eher negativ, denn Öko bedeutete salopp gesagt: Unförmige Schuhe einer bekannten Firma zu tragen, unförmige selbstgefärbte oder gar selbstgestrickte Kleidung zu tragen und Kosmetik war tabu, es sei denn selbst gemacht aus naturbelassenen Zutaten. Langsam wandelte sich das, die Gesundheitsschuhe gewannen an Farbe und Chic und die Mode wurde mit Lagen-Look und Wildseide aufgepeppt. Naturkosmetik ist auch schon länger im Trend, wie man an dem erfolgreichen Konzept des “Body-Shop” gut sehen kann. Dann kam die schadstoffgeprüfte schwarze Wäsche und seit einiger Zeit tummeln sich exklusive, ökologisch korrekte und schicke Designermoden auf den Laufstegen in Paris, “Cannes” oder Mailand.

Nun aber kommen wir wieder zu dem Problem: Wo ist auch wirklich “Öko” drin und steht nicht nur dran? Wen das interessiert, dem besteht einiges an Recherche-Arbeit bevor. Zwar gibt es für den Verbraucher nur begrenzte Sicherheit, ähnlich wie bei den Lebensmitteln, denn die Prüfverfahren sind unterschiedlich, verschiedene Kriterien werden diversen Gütesiegeln zu Grunde gelegt, die sich einem nicht sofort erschließen. Und da es noch keine “Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie….”-Bestimmung gibt, heißt es, selbst ist die Frau/der Mann. Aber ein junges Portal hilft bei der Suche nach Informationen: www.oeko-mode.info

Hier wird über Mode-Hersteller berichtet, “fair-wear” erklärt und Literatur-Tipps gegeben.


Über Karl Lagerfeld …

Der Herr Lagerfeld ist eine norddeutsche Seele und wurde 1933 in Hamburg geboren. Seine Jugend verlebte er auch in der norddeutschen Gegend, später zog seine Mutter mit ihm nach Paris. Dort verbringt er auch heute noch viel Zeit mit Leben und Arbeiten, aber er besitzt auch ein Schloss bei Biarritz und wohl noch diverse Wohnungen in anderen “Modehauptstädten” .

Die Karriere
Es fing wohl alles mit einem Wollmantel an, für den gewann der junge Lagerfeld einen Preis und bekam auch noch eine Stelle bei Pierre Balmain. Er wechselte noch zweimal die Stelle, kehrte dann der Mode den Rücken um Kunst zu studieren, kehrte dann aber zurück zur Mode. Er arbeitete danach unter anderem für Chloé und “Chanel”.
Seine temporäre Muse war Claudia Schiffer, nicht dass alle Frauen so aussähen ;) aber H&M hat es auf jeden Fall inspiriert, mit der Mode-Kette brachte er 2004 eine Kollektion von günstigen Design-Klamotten und silbernen Ringen heraus und wenn man nicht so eine ähnliche Figur hat, dann braucht man bei H&M gleich gar nicht einkaufen – so wie ich zum Beispiel, mir passt da fast nichts, irgendwas sitzt immer nicht – daher meine Theorie ;)

Und sonst…
Nun, der Karl Lagerfeld hat ja selbst auch spektakulär an Gewicht verloren und sieht seit einigen Jahren rank und schlank aus, er passt schon fast hinter seine Fächer, die er häufig mit sich herum trägt.
Was vielleicht nicht so offensichtlich ist, der Mann hat noch weitere Talente, als Fotograf zum Beispiel, daher auch die Parfüms “Lagerfeld Photo”, des Weiteren sammelt er auch Kunst und er hat ein Buch illustriert: Des Kaisers neue Kleider. Das bekannte Märchen von Hans Christian Andersen wurde vom Meister mit Schminkstiften illustriert – großartig!
Hut ab vor der schillernden und ein bisschen geheimnisvollen Person Karl Lagerfeld ;)

Mit dem kleinen Schwarzen ist man immer gut angezogen und zieht die Blicke auf sich. Wer hat’s erfunden? ;)

Coco Chanel kreierte es 1926, Audrey Hepburn in “Breakfast at Tiffany’s” brachte es 1961 richtig in Mode. Allerdings war das Kleid der allseits beliebten Holly Golightly ein Entwurf von Givenchy und nicht von Coco Chanel.
Als “Coco Chanel” mit ihrem strengen und eleganten Stil das kleine Schwarze erfand, war es ein Skandal. Schwarz als Farbe ward bis dahin nur von Trauernden oder Prostituierten getragen, wenn auch in anderer Form ;)

Auch heute noch – oder heute wieder – sollte es in keinem Kleiderschrank fehlen, denn es verfehlt seine Wirkung nie. Weniger ist eben manchmal wirklich mehr und es wirkt verführerisch und dabei elegant an einer Frau (mal abgesehen von den einschlägigen “Gogo-Table-Dance-Modellen, die aber definitiv nichts mit dem “kleinen Schwarzen” zu tun haben)

Vielfältige Variationen
Das “kleine Schwarze” ist vielfältig einsetzbar und längst nicht mehr nur für den Abend “en vogue”. Im Gothic-Style kombiniert man es gerne mit Netzstrümpfen und mit Stiefeln álà Doc Marten, die elegante Variante kommt mit Pumps und Abend-Makeup daher, etwas verruchter wirkt es mit hohen Stiefeln. Man kann es mit vielen Accessoires kombinieren, einem besonderen Schal, großem und auffälligen Schmuck, breiten Gürteln oder Stulpen und langen Handschuhen. Ein “Must-have” für jede modebewusste Frau.

Die einzige Frag, die “frau” sich stellen muss, ist, welche Form wähle ich? Mehr das elegante Etui-Kleid? Oder mehr die figurbetonte Stretch-Version? Schmale Silhouette, A-Form oder mit schwingendem Rock?
Oder vielleicht am liebsten gleich alle Modelle ;)

In der “Arena” in Treptow, Berlin: Bis zum 13. Januar die Modefachmesse “Spirit of Fashion” auf der Mode für Grufties, Punks und Rockabilly-Fans gezeigt wird.

Ich persönlich bevorzuge ja den barocken “Gothic Style”, nicht immer und jeden Tag, aber die Kombination von Spitze, Schwarz, Lila und Blutrot gepaart mit einer schwindsüchtigen Blässe, speziell im Winter – finde ich sehr reizvoll.
Dark und sexy kann Spaß machen und ist ja nun schon länger gesellschaftsfähig, wie man an den allerorten angebotenen Accessoires mit Totenschädeln sehen kann. Auch die hohen Stiefel, die früher hauptsächlich bestimmten Berufsgruppen zugeordnet wurden, sind heute gang und gäbe.

Also nicht, dass hier der Eindruck entstünde, auf der “Spirit of Fashion” gäbe es nur die “ganz spezielle Mode” für S+M-Vergnügungen, nein, nein. Hier wir die ganze Palette präsentiert: Gothic, Underground und Punk – Spitze, Leder oder Tarn-Look sind hier vertreten, des weiteren Merchandise-Artikel einschlägiger Bands und Biker-Style.
Die sehenswerte Modenschau auf dem barock geschmückten Laufsteg mit erfreulicherweise nicht “supermageren” Models hat was, dafür gibt es um so mehr Tattoos oder Piercings ;)

Es gibt Messestände von ungefähr 70 Ausstellern hauptsächlich aus den USA und Deutschland und diese lassen die Herzen modebewussten Fans von “Dark Fashion” höher schlagen. Der Eintritt beziehungsweise die Tageskarte kostet 10 Euro und am Samstag, den 12. Januar gibt es eine Aftershow Party, diese findet im “Wild at Heart” statt.

Öffnungszeiten der Messe:
Freitag 11. 11:00 – 19:00 Uhr
Samstag 12. 11:00 – 19:00 Uhr
Sonntag 13. 11:00 – 18:00 Uhr

Im Rahmen der Berliner Modewoche vom 27. bis 31. Januar 2008 findet allerhand statt. Auch der Wedding als ein eher für andere Dinge berüchtigte Stadtteil beteiligt sich daran.

Im Rahmen der Berliner Modewoche findet vom 25. Januar bis zum 10. Februar 2008 auch “Wedding Dress 2″ statt. Der Wedding ist ja nun früher ein sehr berüchtigter Staddtteil Berlins gewesen, in dem die Verbrechensrate sehr hoch war. Heute den meisten bekannt als Viertel mit hohem Ausländeranteil. Seit Jahren versuchen verschiedene Initiativen und die DeGeWo mit gezielten Maßnahmen das Image des Viertels zu verbessern. Zum Beispiel mit der “Kolonie Wedding”, einer Künstlerinitiative, die mit monatlichen Kulturevents aufwartet und eben mit “Wedding Dress”:
Hierfür werden entlang der Brunnenstraße Weddings 15 Ladenlokale als temporäre Ausstellungsräume oder Ateliers eingerichtet, darin sollen “urbane Mode und internationale Kunstprojekte” gezeigt werden. Interessierte können auf Veranstaltungen, Parties und Performances den Stadtteil und junge Modedesigner kennenlernen, aber auch Berufe aus dem Bereich Mode sollen hautnah vorgestellt werden. Man darf gespannt sein, was Wedding dress 2 an Vorfürungen so zu bieten hat.

Die Berliner Modewoche 2008 bietet einen willkommenen Rahmen für solche Projekte und bietet selbst ein weit gefächertes Programm: Ausstellungen, Modeschauen, die Fachmesse und mehr.
Die zweite “Mercedes Benz Fashionweek”, so der offizielle Titel, findet dieses Jahr am Postbahnhof statt. Im letzten Jahr war als eine der geladenen Berühmtheiten beispielswiese Vivienne Westwood zugegen.
Am 26. Januar, dem Abend vor dem offiziellen Beginn der Fashion Week findet die Beck’s Fashion Exprience-Modenschau statt, am späteren Abend geht es los – auch Biertrinker können schick sein ;)
Wer’s sehen will: Im Kesselhaus in der KulturBrauerei, Schönhauser Allee 36.

Das “Shopping Festival” in Cannes vom 3. bis 13. Januar 2008

Kaufrausch statt Ski-Urlaub ;) Wenn man noch was von seinem Weihnachtsgeld übrig hat oder das Neue Jahr mit etwas ganz besonderem beginnen will – ich hätte da einen Tipp.
Wer Cannes nur als Urlaubsort und natürlich als den Ort der Filmfestspiele kennt, hat was verpasst. Anfang des Jahres gibt es dort ein “Kaufrauschfest” , bei dem man schicke Designer-Moden für weniger Geld kriegt.

Es wird allerhand geboten
Dieses Shopping Festival ist die einzige offizielle Veranstaltung in Europa, die “Prêt-à-Porter-Mode” der Frühlings- und Sommerkollektion 2008 im Sonderverkauf anbietet. Modenschauen, Mode-Workshops, Themenabende und Diners, Messeangebote und jede Menge französisches Flair natürlich.
Auf der Messe „Cannes Fashion“, die vom 4. bis 6. Januar läuft, sind Mode- und Kosmetikartikel sowie Schmuck zu Messepreisen zu haben. Wem das nicht reicht, dem bieten zahlreiche Boutiquen exorbitante Preisnachlässe von bis zu 50 Prozent auf Marken- und Designerwaren – und das alles bei doch eher milden Temperaturen im Vergleich zu den unsrigen hier.
Die Hotels bieten Sonderpreise und bieten sogar im Übernachtungspreis inbegriffene Teilnahmen an Modenschauen an.
Kenzo, Chopard, Valentino, Scherrer und wie sie alle heißen – dazu Champagner und Preisnachlässe, alles was das Herz begehrt…

Na, ist das nicht eine wunderbare Art, das neue Jahr zu beginnen? Wem das jetzt zu plötzlich kommt – da das “Cannes Shopping Festival” bereits zum 5. Mal stattfindet, kann man beruhigt davon ausgehen: Das Ganze gibt es nächstes Jahr wieder ;)

Coco Chanel soll einmal gesagt haben: Ein Mann kann anziehen, was er will – er bleibt doch nur ein Accessoire der Frau.
Ein kleiner Einblick in die Lebensgeschichte der eleganten Coco Chanel.

Die später berühmte Coco Chanel wurde als Gabrielle Chanel am 19. August 1883 geboren. Laut Wikipedia ist der Originalname Chasnel, aber wegen eines Druckfehlers wurde Chanel daraus und sie hat es nie geändert.

Sie hatte keine leichte Kindheit, verlebte einen großen Teil davon in Waisenhäusern. Als Zwanzigjährige arbeitete sie als Verkäuferin in Geschäft für Aussteuer- und Babyartikel, wo sie auch Näharbeiten ausführte und Hüte anfertigte.
1904 lernte sie den Sohn eines gut situierten Geschäftsmannes kennen, der sie die Manieren der feinen Gesellschaft lehrte. Er ermutigte sie auch, eigene Hutkreationen für Freundinnen anzufertigen, die mit diesen schon Aufmerksamkeit erregten. Kurze Zeit später wechselte sie den Liebhaber und eröffnete 1911 mit dessen Hilfe ihr erstes Modegeschäft, in dem sie ihre Hutkreationen verkaufte.

Während des ersten Weltkriegs war ihr Geschäft das einzige, das weiterhin geöffnet hatte und verkaufte dort ihre ersten gerade geschnittenen Kleider ohne Rüschen aus Baumwollstoff.
Nach dem Krieg startete sie richtig durch, aus der Zeit stammt die berühmte Frisur der “Bubikopf”, sie entwarf das berühmte Cardigan-Jackett, machte den bis dahin nur den Herren vorbehaltenen Pyjama auch für Damen salonfähig und 1923 gab sie “Chanel No. 5″ heraus, das erste Parfüm, das so hieß, wie seine Kreateurin.

Die Geschäfte gingen besser, sie erweiterte ihr Geschäft zu einem Modehaus.
Sie hatte zahlreiche Liebhaber, nicht alle waren reicher als sie, manchmal war es umgekehrt.

1939 zieht sie sich in ihre Suite im “Ritz” zurück und während des zweiten Weltkrieges blieb ihr Modehaus geschlossen.
Die Rückkehr an ihren Platz “Modewelt” dauerte Jahre und wurde von den Kritikern nicht so begeistert aufgenommen, von den Kundinnen jedoch sehr wohlwollend. Aber das “kleine Schwarze” und die schlichten Kostüme brachten dann doch das erwünschte glanzvolle Comeback.

1971 starb die äußerst aktive Designerin.