Beiträge vom: März, 2008

Pro und Contra für das Ausleihen von Abendgarderobe.

Schick aussehen und modische Accessoires haben, ist eine Sache. Aber richtig edel ausgehen…Es gibt ja so ein paar Berufe da braucht man regelmäßig schicke Abendkleider, zum Beispiel als Musikerin oder Schauspielerin, als Künstlerin auch. Und dann gibt es noch die Leute, die kaum so etwas brauchen, aber auch die haben mal so Situationen im Leben, wo irgendein großes Ereignis gefeiert wird und man was wirklich schickes zum Anziehen braucht, wie zum Beispiel der Wiener Opernball oder so etwas ;)

Abendkleid

Tja, was dann? Dann geht man zum Kostümverleih. Da kriegt man (fast alles) vom Theaterkostüm zum Königinnenkleid.

Das Berliner Label Kaviar Gauche kreiert luxuriöse Mode mit einem Hauch Avantgarde.

Feminine und avantgardistische Mode hat Kaviar Gauche in kurzer Zeit in Deutschland sehr erfolgreich gemacht. Ab 2008 soll es neben der Luxuslinie auch eine exklusive Kollektion für Karstadt geben.
Bestehend aus den beiden jungen Designerinnen Alexandra Fischer-Roehler und Johanna Kühl haben ihre Modefirma Kaviar Gauche getauft, was eher eine Botschaft als ein Name ist: Als “gauche caviar”, Kaviar-Linke, bezeichnet man in Frankreich Salonsozialisten. Inspirieren lassen die beiden sich von organischen und dynamischen Formen, die sie mit funktionalen Elementen kombinieren. So entstanden beispielsweise die Lamellen-Tasche, die Lamellen finden sich aber auch an Röcken wieder.
Die feminin-eleganten Entwürfe der Berliner Designerinnen werden hauptsächlich in Japan und Deutschland, aber auch in Frankreich, Italien, USA oder Kuwait verkauft. Bekannte Filmschauspielerinnen wie Heike Makatsch und Charlize Theron tragen auch schon mal Kaviar Gauche und die zwei Designerinnen haben inzwischen viele internationale Preise gewonnen, zuletzt bei der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin 2007.
Die Sommerkollektion 2008 beinhaltet wieder organische und funktionale Elemente, frei nach dem Motto “Pixel-Romantik”werden Natur und Technik kombiniert. Das zeigt sich in zart gerafften Blütenornamenten, Schuppenkleidern und ähnlichen Designs, die in hellen Grautönen mit schwarz kombiniert werden.

Das Label vertreibt auch Accessoires, unter anderem auch eine Abendtasche, die elegant und hochgradig funktional daherkommt und unter ökologischen Gesichtspunkten hergestellt wurde. In Zusammenarbeit mit der Kosmetikfirma Dr. Hauschka fließt der Reinerlös dieser besonderen Tasche in ein Hilfsprojekt in Afghanistan. Die auf vierhundert Stück limitierte Tasche ist für rund 150 Euro in verschiedenen Boutiquen erhältlich, aber auch im Berliner KaDeWe.

Über das Dilemma, sich nicht die Füße zu ruinieren und trotzdem schick auszusehen.

Es ist nicht einfach, meine Füße haben es ja auch gerne bequem, den ganzen Tag stehe oder laufe ich auf ihnen herum, sie tragen mein Gewicht und meine Einkäufe in mehrerlei Hinsicht mit ;)

Natürlich mag ich auch hohe Schuhe, die machen ein schickes Bein, aber nach vier bis fünf Stunden habe ich häufig das dringende Bedürfnis, sie abzuwerfen. Ich sehe oft ganz junge Mädchen mit ganz hohen Schuhen, da kann ich nur sagen: Schlecht für die Fußballen und die Hüften, Mädels – die Füße müssen noch einige Jahrzehnte halten. Man kann ja viel ersetzen und operieren, aber Füße sind schon speziell ;)

Augen auf beim Schuhekauf - flickr©morizaEs gibt viele Billigmarken, die einfach keine Qualitätsschuhe anbieten und man läuft sich nur Blasen in den manchmal sehr harten Billigleder-Teilen oder kriegt “Schweißmauken” von atmungsarmen Synthetikschühchen, das sollte frau nicht an ihre Füße lassen.
Prima sind in meinen Augen Schuhe, die einen hohen Tragekomfort haben und schick aussehen und auf denen ich länger als vier Stunden ohne Ermüdungserscheinungen herumlaufen kann.

Es ist leider meistens wahr: Gute Marken beziehungsweise gut verabeitete Schuhe sind einfach ein MUSS, lieber etwas mehr Geld ablegen, als sich die Füße zu ruinieren. Im Sommer sieht man manchmal, wie vernarbt und voller Druckstellen die ansich schönen Füße von Frauen sind.

Beim Anprobieren sollte man wirklich darauf achten

  • zu planen, wo und wie oft man die Schuhe tragen will, sprich, Arbeitsschuhe unter anderen Kriterien aussuchen als Ausgehschuhe
  • dass die Schuhe nirgends drücken
  • die Füße bei offenen Schuhen hinten nicht überstehen, das sieht nicht gut aus und tut irgendwann weh
  • das Leder oder anderes Material nicht bretthart ist
  • der Absatz von der Höhe so ist, dass man nicht stakst

Wovon kriegen Frauen wohl nie genug? Nein, nicht was Sie denken ;)
Ich dachte mehr an Schuhe und Handtaschen, die perfekt zum Outfit passen. Die sogenannten It-Bags, also die angesagtesten Designer-Handtaschen jeder Saison, sind das, woran Frauen immer nur denken ;)


It-Bag sind gerne immer die Täschchen, die von bekannten Stars, Skandalnudeln oder Szene-Gängerinnen, womöglich zusammen mit einem Hund, spazieren getragen werden. Zahlreiche Luxus-Designer statten also die entsprechenden Damen gern in kurzen Abständen gratis mit den neuesten Taschenmodellen aus. Das erfreut die Damen und die Presse, die selbige mit Täschchen ablichten. Woraufhin unzählige Fans und Leserinnen einschlägiger Magazine ein neues Objekt der Begierde haben.

Technologie ist ja was Tolles und weil High-Tech so schick ist, gibt es Leute, die das mit Mode verbinden. Noch in den “Kinderschuhen” aber “wehe wenn sie losgelassen” …

Demnächst, am 19. März 2008 genau, findet an der “Royal Society” in London ein Kongress zum Thema Nanotechnologie und “smart textiles” für Industrie, Gesundheitswesen und Mode statt.
In Boston wurden kürzlich auf einer “Technik-Modenschau” solche zum Teil recht skurrilen Dinge vorgestellt wie tragbare Ladegeräte, die sich über Lichteinstrahlung aufladen, WLAN-Jacken und Botschafts-Jackets, auf deren Rücken man den anderen Passanten Botschaften mitteilen kann wie “Mir nach!” oder “Überholen verboten!”. Ganz allerliebst auch der Ring mit Google-Anbindung, damit man sieht, wie oft der eigene Name bei Google eingegeben wird – toll für Celebrities, eher enttäuschend für solche, die es werden wollen ;) Hier einen Blick auf smarte Mode werfen

Denkbar sind aber auch solche interessanten Textilien, die besonders geruchsintensiv oder geruchsarm sind, sowie Stoffe, die ihre Farbe wechseln oder ähnliches. Klamotten, die nie wirklich dreckig werden wären eigentlich auch schön ;)
Für Krankenhäuser denkt man über heilungsfördernde Nachthemden nach – überhaupt Wohlfühlkleidung ist interessant, schön wäre ja auch sowas, was über die Haut irgendwelche Gute-Laune-Essenzen abgibt – Prozac-Strumpfhosen statt Aloe-Vera-Strumpfhosen vielleicht?

Auf oben erwähnter Konferenz, die nun zum dritten Mal stattfinden wird, wird vermutlich etwas ernsthafter über solche Dinge nachgedacht, aber bald trägt man eben nicht nur Ketten mit USB-Speichersticks als “smart jewellery” sondern integriert die Technologie gleich, bis zum Implantat ist es ja dann vermutlich nicht mehr weit -Cyberpunk is coming!”

Fast jeder Star und auch die Sternchen scheinen dringend die Welt mit ihrer eigenen Mode beglücken zu müssen.

Man kann ja mittlerweile geradezu drauf wetten, das jede irgendwie berühmte Sängerin auch ein Modelabel gründen wird. Auf der Fashionweek 2008 gab es ja nun zum Beispiel die “süßen” Kleidchen von “JLo”Jennifer Lopez zu sehen – Gähn!
April Lavigne droht auch schon und Amy Winehouse tut das ebenfalls, wobei die sich dann ja wohl auf Haarteile und Haarschmuck spezialisieren kann ;)
Nicht zu vergessen Paris Hilton, die hat aber schon was auf den Markt geworfen, vermutlich steht da auf der “Packungsbeilage” zu welchen Gelegenheiten der Slip wegzulassen ist ;)

Und erschwinglich soll es sein, wie absurd: Diese Damen geben vermutlich in der Regel unser Jahresgehalt im Monat für Styling aus – wenn das reicht – und bringen in meinen Augen recht langweilige Modefetzen auf den Markt und das soll dann jede kaufen können – warum nur? Eine Paris-Hilton-Jeans gibt es schon ab 88 Euro ;) Heute gibt es eben alles von der Stange und wenn es gut läuft, schiebt man noch ein Parfüm hinterher – Danke Jenny, Danke Paris.

Naja, schon klar, man weiß nie, wie lange man oben schwimmt und muss sehen, dass man sich noch “ein bis zweiunddreissig” Standbeine schafft, damit einem die Villa erhalten bleibt – aber ehrlich, mir gefallen die Sachen einfach nicht und wenn es alle tragen, ist es doch auch total langweilig…

Vorbei die Zeiten, wo Rockstars einfach auf die Bühne kamen, rockten und im Schweiße ihres Angesichts Teile ihrer Kleidung unter die kreischenden Fans warfen – da hatte man dann ja noch ein schweißgetränktes Einzelstück ;)

Mehr als ein Accessoire – man sieht sie häufig, es gibt Debatten darüber, ob mit oder ohne an die Uni: Die islamische Mode, Kopftücher zu tragen.

Wenn man von dem “Ganzkörperschleier” absieht, sind die teilweise sehr kunstvoll um das Haupt geschlungenen Tücher, die als islamisch korrekte Kopf-Bedeckung für Frauen gelten, nicht mehr langweilig und schwarz, sondern farbenfroh und edel gemustert. Eine Mischung aus Turban und Kopftuch, die man auch oft in türkischen Frisör-Läden sieht, wird häufig mit Stecknadeln befestigt. Die “islamisch korrekte” Kleidung ist mittlerweile in einer breiten Auswahl erhältlich, nicht nur Tücher, auch Gewänder, lange Röcke, schicke Gehröcke, prachtvoll bestickte Oberteile… Das triste Erscheinungsbild von früher ist längst passé, teilweise haftet den Bekleidungsangeboten in türkischen Vierteln ein geradezu opulenter Touch an.

flickr©bs70Korrekte Kleidung für die religiöse Frau soll Kopf, Arme und Beine bedecken, dabei kein tiefes Dekolleté zeigen und die weiblichen Formen nicht betonen. Die langen, locker geschnittenen Mäntel, die an vielen muslimischen Frauen zu sehen sind, erfüllen diese Bedingungen.
Aber was in den Läden teilweise zu sehen ist, entspricht diesen Vorschriften nun nicht gerade und auch viele junge Mädchen, denen man auf der Straße begegnet, tragen ihre Kleidung nicht unbedingt vorschriftsmäßig ;)

Der Kopftuch-Trend für 2008? Nun, den Schaufenstern in einschlägigen Vierteln nach wird es schlicht und elegant, edle Materialien sind im Kommen, ganz wie auf den europäischen Modewochen ;) Seide und einfarbige Stoffe, hier und da zarte Prägungen in Pastell-Farben. Im Sommer könnte es aber auch wieder bunter werden, zum Beispiel mit Ornamenten in Pink-Gelb-Orange.

Mode verbindet ja manchmal, Kopftücher sind jetzt nicht mein Fall, aber die Kleider, Röcke und Gehröcke mit dem orientalisch-opulenten Touch gefallen mir gut.

Der Mode-Marathon nähert sich dem Ende, in Paris ist der Abschluss der zweimal jährlich stattfindenden Modewochen, die sich in verschiedenen Städten wie Berlin, Mailand und London gegenseitig den Rang abzulaufen versuchen. Über neunzig Modehäuser zeigen ihre Kollektionen für die Herbst-/Wintersaison 2008/09.

Es gibt das Gerücht, dass Prognosen der kommenden wirtschaftlichen Situation, sich auch an der Mode ablesen lassen – entwerfen Modeschöpfer lange Röcke, droht eine Krise, gibt es viel Bein und Dekolleté, soll es bergauf gehen. In London waren die Röcke teilweise noch megakurz, in Paris wandern die Säume wieder nach unten – ein schlechtes Zeichen?

Nun, nicht für alle Designer sieht es rosig aus, während beispielsweise Chanel, Dior oder auch Gucci ordentlich zulegen, sackt bei Escada der Umsatz in die Tiefe. Das neue Geschäftsjahr begann schlecht für den Luxus-Damenmodehersteller und er ist in die roten Zahlen abgerutscht.
Escada bietet seit 1976 exklusive Damenoberbekleidung an, ihre Kollektionen enthalten Haute Couture sowie Prêt-à-porter sowie Accessoires, Taschen, Schuhe, Schmuck, Parfüms, aber auch Kinder- und Sportbekleidung.

Escada - flickr©colros

Die Gründer sind Margaretha und Wolfgang Ley, sie war ein schwedisches Topmodel, er ein junger Unternehmer, das Unternehmen gedieh gut und ging 1986 an die Börse. Margareta starb 1992 und ihr Mann Wolfgang Ley führte das Unternehmen nach ihrem Tod erfolgreich weiter. Die ESCADA AG hat weltweit um die zweihundert Boutiquen und ist in über sechzig Ländern vertreten.
Vor einigen Jahren ist Wolfgang Ley zurückgetreten und Firmenchef Jean-Marc Loubier muss sich für das schlechte Ergebnis verantwortlich machen lassen. Die Firma pflegt weiterhin Optimismus, da die Vorbestellungen verglichen mit dem Vorjahr um sieben Prozent gestiegen sind.

Na dann: Viel Glück!