Accessoires geben jedem Outfit das besondere Etwas, wer mit dem Trend gehen will, sollte diese gerade möglichst groß wählen…
Mit modischen Accessoires kommt man immer groß raus, in dieser Saison ist alles nochmal so groß
Kreativität und die richtige Kombination mit Outfit und Frisur sind das Geheimnis eines stilvollen Outfits. Die Designer beglücken uns im dieser Saison mit wirklich großen und großartigen Accessoires.
Dicke Klunker
Für mich schon immer reizvoll, großer und auffälliger Schmuck auf schlichter Kleidung. Besonders günstig, wenn man ein paar Pfunde zuviel hat, lose Kleidung und große Ketten
Versace wartet mit grandiosen Ringen auf, Missoni schickt seine Models mit großen Ketten aus geometrischen Formen auf den Laufsteg, Prada bietet auffällige Uhren und breite Halsbänder an.
Übrigens: Es gehen auch kleine Ketten, dann aber viele und in unterschiedlichen Längen, damit sie gut zur Geltung kommen. weiterlesen »
Die gute Nachricht: Die Sonnenbrillen werden wieder kleiner
In den letzten Saisons ging ja groß oder klein, wobei meine persönliche Wahrnehmung mir sagte, alle viel zu groß - ich mag diesen Eulen-Look so gar nicht - sorry folks. Aber Menschen wie mir kann geholfen werden: Jetzt kommen wir weg von meinem persönlichen “No-Go-Stubenfliegen-Outfit”.
Für die anderen gibt es immer noch große Gläser, aber Sonnenbrillen werden endlich wieder kleiner und schlanker.
Sportliche Modelle sind angesagt, wahrscheinlich wegen der EM
bei dem Optiker, der angeblich immer günstiger kann, nennt sich das dann “Sport deluxe” in sportlich und edel.
Randlose Sonnenbrillen sind schön und feminin und bleiben uns erhalten. Mein persönlicher Favorit bleibt auch, das ist ja der leicht “oversized Style” mit glamourösen Details, die nicht sofort auffallen, eben eine schöne Diven-Brille ![]()
Dezentere Varianten gibt es auch insgesamt, so dass einen die Farben der Gestelle nicht mehr so grell daher kommen, passend zur Trendfarbe in der Mode allgemein sind nun weiße, graue und erdige Töne populär. Auch der Materialmix in den Stoffen der Kleidung setzt sich in den diesjährigen Sonnenbrillen fort.
Weiterhin unbedingt angesagt ist natürlich der Luxus-Look: Metallbügel, Krokodillederoptik, Glitzer in Form von Kristallverzierungen, beispielsweise von Swarovski, aber auch goldene Nieten kommen schon mal vor.
Neben der modischen Effekthascherei oder auch dem schlicht-eleganten Look ist aber auch die Beschaffenheit der Gläser wichtig. Also die Brille nicht unbedingt als Schnäppchenkauf im Souvenirladen oder beim Supermarkt tätigen, sondern lieber beim Fachmann kaufen.
Wovon kriegen Frauen wohl nie genug? Nein, nicht was Sie denken ![]()
Ich dachte mehr an Schuhe und Handtaschen, die perfekt zum Outfit passen. Die sogenannten It-Bags, also die angesagtesten Designer-Handtaschen jeder Saison, sind das, woran Frauen immer nur denken
It-Bag sind gerne immer die Täschchen, die von bekannten Stars, Skandalnudeln oder Szene-Gängerinnen, womöglich zusammen mit einem Hund, spazieren getragen werden. Zahlreiche Luxus-Designer statten also die entsprechenden Damen gern in kurzen Abständen gratis mit den neuesten Taschenmodellen aus. Das erfreut die Damen und die Presse, die selbige mit Täschchen ablichten. Woraufhin unzählige Fans und Leserinnen einschlägiger Magazine ein neues Objekt der Begierde haben. weiterlesen »
Mehr als ein Accessoire - man sieht sie häufig, es gibt Debatten darüber, ob mit oder ohne an die Uni: Die islamische Mode, Kopftücher zu tragen.
Wenn man von dem “Ganzkörperschleier” absieht, sind die teilweise sehr kunstvoll um das Haupt geschlungenen Tücher, die als islamisch korrekte Kopf-Bedeckung für Frauen gelten, nicht mehr langweilig und schwarz, sondern farbenfroh und edel gemustert. Eine Mischung aus Turban und Kopftuch, die man auch oft in türkischen Frisör-Läden sieht, wird häufig mit Stecknadeln befestigt. Die “islamisch korrekte” Kleidung ist mittlerweile in einer breiten Auswahl erhältlich, nicht nur Tücher, auch Gewänder, lange Röcke, schicke Gehröcke, prachtvoll bestickte Oberteile… Das triste Erscheinungsbild von früher ist längst passé, teilweise haftet den Bekleidungsangeboten in türkischen Vierteln ein geradezu opulenter Touch an.
Korrekte Kleidung für die religiöse Frau soll Kopf, Arme und Beine bedecken, dabei kein tiefes Dekolleté zeigen und die weiblichen Formen nicht betonen. Die langen, locker geschnittenen Mäntel, die an vielen muslimischen Frauen zu sehen sind, erfüllen diese Bedingungen.
Aber was in den Läden teilweise zu sehen ist, entspricht diesen Vorschriften nun nicht gerade und auch viele junge Mädchen, denen man auf der Straße begegnet, tragen ihre Kleidung nicht unbedingt vorschriftsmäßig
Der Kopftuch-Trend für 2008? Nun, den Schaufenstern in einschlägigen Vierteln nach wird es schlicht und elegant, edle Materialien sind im Kommen, ganz wie auf den europäischen Modewochen
Seide und einfarbige Stoffe, hier und da zarte Prägungen in Pastell-Farben. Im Sommer könnte es aber auch wieder bunter werden, zum Beispiel mit Ornamenten in Pink-Gelb-Orange.
Mode verbindet ja manchmal, Kopftücher sind jetzt nicht mein Fall, aber die Kleider, Röcke und Gehröcke mit dem orientalisch-opulenten Touch gefallen mir gut.
Der Oscar wird 2008 in der Nacht vom 24. zum 25. Februar nach unserer europäischen Zeit verliehen und es gibt eine Designerin, die Roben für Hunde nach den Kleidern der Preisträgerinnen entwirft.
Ich liebe ja die Oscar-Verleihung, aus mir selbst unerfindlichen Gründen schaue ich mir gerne Stars auf dem roten Teppich an und höre gerne mehr oder weniger verschlüsselte Botschaften bei der Dankesrede. Besonders mochte ich die von Steve Martin moderierte Verleihung, das war, glaube ich 2003 - die, wo Michel Moore geradezu von der Bühne gezerrt wurde
- zum Glück hatte der keinen verkleideten Winzhund.
Der Hund als Accessoire
Kleinhundbesitzer wie Paris Hilton und Scarlett Johansson scheinen es großartig zu finden, Outfits und Accessoires in exklusiven und teuren Damen-Boutiquen zu kaufen.
Es mag wohl anspruchsvoll sein, Hunde “einzukleiden” - sie haben keine Schultern, sie laufen auf vier Beinen, schwierig dafür ein Kleid zu entwerfen, mal abgesehen von der Gefahr, dass das teure Stück angeknabbert oder vollgesabbert wird sowie das arme Tier schlicht zum Stolpern bringt.
ABER: Ich finde das einfach nur seltsam, kleine wie große Hund haben Fell, die brauchen keine Kleidung.
Ich würde ja gerne das Gegenprogramm sehen: Im Gothic-Outfit mit einem wirklich großen Hund, der so Portionen, wie die kleinen Hündchen eher zum Frühstück vernascht
- beide mit ein paar Nietenhalsbändern und einer Leder-Korsage oder ähnlichem bekleidet. Ich bin sicher der Hund und sein Frauchen/Herrchen hätten viel Spaß, die kleinen Chihuahuas, Yorkshire-Terrier oder Möpse (Hunde meine ich) wohl eher weniger.
Da hätte Paris Hilton zum Beispiel doch wirklich mal einen guten Grund, ihren Hund zu tragen ![]()
Über die Tasche im Allgemeinen und die Taschen-Mode 2008 im Besonderen.
Die Handtasche einer Frau wird ja von Männern gerne als ein Mysterium betrachtet: Was da wohl alles drin ist? Wozu braucht sie das alles? Wie viel Handtasche braucht Frau eigentlich? Selbst Blödelbarde Mario Barth hat sich mit dem Thema Fabrikverkauf und Handtaschen auseinandergesetzt. Eine kleine Handtasche, eine große Umhängetasche, auch Shopper genannt, eine Laptop-Tasche, eine Reisetasche? Taschen sind als Accessoire schon immer wichtig gewesen, da die Handtasche nicht nur “Accessoire” , sondern auch nützlich ist und Mobiltelefone und Laptops zunehmend untergebracht werden müssen, ist das ja auch kein Wunder.
Ich persönlich bin ja für “Basis-Taschen”, also eine Tasche für fast alle Gelegenheiten, sie darf nicht zu groß, nicht zu klein sein, sollte halbwegs wasserdicht sein und nicht diese Minimal-Henkel haben. Ich werde nie verstehen, was daran toll ist, eine Tasche direkt unter die Achselhöhle zu klemmen
Daneben ein Abend-Täschchen und einen Rucksack, in den auch ein Laptop bequem passt. Daher lege ich auch wert auf Qualität. Andere habe ungefähr 52 Taschen, für jedes Outfit und jede Gelegenheit eine andere.
Naja, jeder nach seiner Fasson.
Was die Taschen-Mode in diesem Jahr angeht, da ist es ähnlich wie bei der restlichen “Mode 2008″ , Materialmix und helle Farben wie weiß, grau, creme und natürlich silber und gold sowie Lackleder passend zur Mode oder auch als knalliger Akzent in eher schrillen Farben. Die Achtziger lassen auch schön grüßen. Die Taschen mit den teuren Buchstabenkombinationen darauf sind immer noch angesagt, aber nicht mehr ganz so der Renner
Aber Trend hin oder her - alles in allem würde ich sagen, erlaubt ist, was gefällt - die Auswahl bei Lagerverkäufen oder üblichen Geschäften ist groß.
Coco Chanel soll einmal gesagt haben: Ein Mann kann anziehen, was er will - er bleibt doch nur ein Accessoire der Frau.
Ein kleiner Einblick in die Lebensgeschichte der eleganten Coco Chanel.
Die später berühmte Coco Chanel wurde als Gabrielle Chanel am 19. August 1883 geboren. Laut Wikipedia ist der Originalname Chasnel, aber wegen eines Druckfehlers wurde Chanel daraus und sie hat es nie geändert.
Sie hatte keine leichte Kindheit, verlebte einen großen Teil davon in Waisenhäusern. Als Zwanzigjährige arbeitete sie als Verkäuferin in Geschäft für Aussteuer- und Babyartikel, wo sie auch Näharbeiten ausführte und Hüte anfertigte.
1904 lernte sie den Sohn eines gut situierten Geschäftsmannes kennen, der sie die Manieren der feinen Gesellschaft lehrte. Er ermutigte sie auch, eigene Hutkreationen für Freundinnen anzufertigen, die mit diesen schon Aufmerksamkeit erregten. Kurze Zeit später wechselte sie den Liebhaber und eröffnete 1911 mit dessen Hilfe ihr erstes Modegeschäft, in dem sie ihre Hutkreationen verkaufte.
Während des ersten Weltkriegs war ihr Geschäft das einzige, das weiterhin geöffnet hatte und verkaufte dort ihre ersten gerade geschnittenen Kleider ohne Rüschen aus Baumwollstoff.
Nach dem Krieg startete sie richtig durch, aus der Zeit stammt die berühmte Frisur der “Bubikopf”, sie entwarf das berühmte Cardigan-Jackett, machte den bis dahin nur den Herren vorbehaltenen Pyjama auch für Damen salonfähig und 1923 gab sie “Chanel No. 5″ heraus, das erste Parfüm, das so hieß, wie seine Kreateurin.
Die Geschäfte gingen besser, sie erweiterte ihr Geschäft zu einem Modehaus.
Sie hatte zahlreiche Liebhaber, nicht alle waren reicher als sie, manchmal war es umgekehrt.
1939 zieht sie sich in ihre Suite im “Ritz” zurück und während des zweiten Weltkrieges blieb ihr Modehaus geschlossen.
Die Rückkehr an ihren Platz “Modewelt” dauerte Jahre und wurde von den Kritikern nicht so begeistert aufgenommen, von den Kundinnen jedoch sehr wohlwollend. Aber das “kleine Schwarze” und die schlichten Kostüme brachten dann doch das erwünschte glanzvolle Comeback.
1971 starb die äußerst aktive Designerin.
Schuhmode von Charles Jourdan - am Ende?
Charles Jourdan selbst weilt ja leider nicht mehr unter uns, aber der jetzige Besitzer des Labels, das hauptsächlich für seine Schuhe bekannt ist, scheint pleite zu sein.
Der französischen Presse zufolge ist dieser Besitzer wegen Unregelmäßigkeiten aufgefallen und kam kürzlich in Untersuchungshaft wegen möglicher Unterschlagung mehrerer Millionen Euro. Das Unternehmen stand schon zweimal auf der Kippe und wird nun wohl endgültig aufgelöst.
Sehr schade. Ich besitze noch ein Paar Schuhe aus der Zeit, in Monsieur Jourdan noch lebte und muss sagen, dieser Mann hatte wirklich was drauf. Jetzt werden einige Leserinnen sich fragen, wer ist Charles Jourdan ?
Nun, es ist nicht der Schauspieler, das war Louis
Zugegeben, er ist nicht in aller Munde, aber doch sehr bekannt. Seine Schuhe hatten einen ganz besonderen Charme, klassisch, aber hauptsächlich in den Zwanziger und Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts avantgardistisch. Durch geschickte Werbekampagnen setzte Charles Jourdan sich und sein Schuhe ins rechte Licht und wurde so berühmt.
Der Mann wurde 1883 geboren, er erklomm die ersten Stufen der Karriereleiter um 1917 herum und in den 30er Jahren waren seine “Sexy Sandaletten” der Renner - sozusagen.
Nicht, dass man bzw. Frau in diesen Schuhen schnellen Schrittes voran käme, sie sind mehr zum Schreiten, Schlendern, “An-der-Bar-sitzen” oder “Von-der-Tür-bis-zum-Bett-gehen” gedacht.
Seine erste Boutique in Paris eröffnete er 1957, später kreierte er auch schon mal Schuhe für Dior. Es gibt unter dem Namen Charles Jourdan auch Herrenschuhe und Herrenkleidung, doch sein wirkliches Talent lag definitiv bei “Stilettos” für Damen . Es gibt natürlich auch die alltagstauglichen Schuhe von ihm - schick, klassisch, solide Verarbeitung…Wobei man jetzt ja wohl zur Vergangenheitsform wechseln muss.
Adieu Monsieur Jourdan.