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Edle Mode preiswert, die Währung – eigene Designermode – tauschen statt kaufen.

Noch bis 19. April können Edel-Modefans ausgemusterte Markenkleidung abgeben, die Qualität der Kleidungsstücke oder Accessoires wird mit Punkten auf einer Karte bewertet, der persönlichen “Visa Swap Karte”. Je hochwertiger das Teil, was man abgibt, desto mehr Punkte hat man, um hinterher einzukaufen ;)
Vom 24. bis 26. April findet dann ein großes Tauschwochenende statt, bei dem die gesammelten Punkte das Bargeld ersetzen. Es sollen an dem Tauschwochenende auch Designerkleider von berühmten Schauspielerinnen und Mode-Ikonen geben, also es lohnt sich vorbeizuschauen um auch Schlange zu stehen ;)

Das Ganze nennt sich “Visa Swap Shop” und befindet sich in Berlin Mitte, genauer gesagt in der Münzstraße 11C, Öffnungszeiten Montag bis Samstag 12-20 Uhr

Das Konzept hat schon in London hervorragend funktioniert, dort standen die Briten Schlange. Dieses “Lifestylekonzept” wird vom Kredit-Unternehmen VISA und der Hilfsorganisation Oxfam Deutschland organisiert. Die Oxfam-Shops lassen sich Kleidung und Hausrat spenden und verkaufen dann Secondhand , außerdem gibt es dort Fair-Trade-Tee und -Kaffee. In Berlin gibt es einen Shop in der Schönhauser Allee und einen am Kurfürstendamm, wo man sehr gute Designer-Stücke für wenig Geld bekommt und noch was für die Hilfsorganisation und das eigene Gewissen tun kann.

Ich bin ein Oxfam-Fan ;) flickr©net efekt

Oxfam leistet Not– und Katastrophenhilfe, fördert Projekte, die die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Ländern fördern. Des Weiteren unterstützen sie Menschen, die durch Naturkatastrophen oder kriegerische Konflikte in Not geraten. Die Oxfam Shops und Projekte, wie dieser Swap Shop, tragen wesentlich zur Finanzierung dieser Arbeit bei.

Pro und Contra für das Ausleihen von Abendgarderobe.

Schick aussehen und modische Accessoires haben, ist eine Sache. Aber richtig edel ausgehen…Es gibt ja so ein paar Berufe da braucht man regelmäßig schicke Abendkleider, zum Beispiel als Musikerin oder Schauspielerin, als Künstlerin auch. Und dann gibt es noch die Leute, die kaum so etwas brauchen, aber auch die haben mal so Situationen im Leben, wo irgendein großes Ereignis gefeiert wird und man was wirklich schickes zum Anziehen braucht, wie zum Beispiel der Wiener Opernball oder so etwas ;)

Abendkleid

Tja, was dann? Dann geht man zum Kostümverleih. Da kriegt man (fast alles) vom Theaterkostüm zum Königinnenkleid.

Über das Dilemma, sich nicht die Füße zu ruinieren und trotzdem schick auszusehen.

Es ist nicht einfach, meine Füße haben es ja auch gerne bequem, den ganzen Tag stehe oder laufe ich auf ihnen herum, sie tragen mein Gewicht und meine Einkäufe in mehrerlei Hinsicht mit ;)

Natürlich mag ich auch hohe Schuhe, die machen ein schickes Bein, aber nach vier bis fünf Stunden habe ich häufig das dringende Bedürfnis, sie abzuwerfen. Ich sehe oft ganz junge Mädchen mit ganz hohen Schuhen, da kann ich nur sagen: Schlecht für die Fußballen und die Hüften, Mädels – die Füße müssen noch einige Jahrzehnte halten. Man kann ja viel ersetzen und operieren, aber Füße sind schon speziell ;)

Augen auf beim Schuhekauf - flickr©morizaEs gibt viele Billigmarken, die einfach keine Qualitätsschuhe anbieten und man läuft sich nur Blasen in den manchmal sehr harten Billigleder-Teilen oder kriegt “Schweißmauken” von atmungsarmen Synthetikschühchen, das sollte frau nicht an ihre Füße lassen.
Prima sind in meinen Augen Schuhe, die einen hohen Tragekomfort haben und schick aussehen und auf denen ich länger als vier Stunden ohne Ermüdungserscheinungen herumlaufen kann.

Es ist leider meistens wahr: Gute Marken beziehungsweise gut verabeitete Schuhe sind einfach ein MUSS, lieber etwas mehr Geld ablegen, als sich die Füße zu ruinieren. Im Sommer sieht man manchmal, wie vernarbt und voller Druckstellen die ansich schönen Füße von Frauen sind.

Beim Anprobieren sollte man wirklich darauf achten

  • zu planen, wo und wie oft man die Schuhe tragen will, sprich, Arbeitsschuhe unter anderen Kriterien aussuchen als Ausgehschuhe
  • dass die Schuhe nirgends drücken
  • die Füße bei offenen Schuhen hinten nicht überstehen, das sieht nicht gut aus und tut irgendwann weh
  • das Leder oder anderes Material nicht bretthart ist
  • der Absatz von der Höhe so ist, dass man nicht stakst

Technologie ist ja was Tolles und weil High-Tech so schick ist, gibt es Leute, die das mit Mode verbinden. Noch in den “Kinderschuhen” aber “wehe wenn sie losgelassen” …

Demnächst, am 19. März 2008 genau, findet an der “Royal Society” in London ein Kongress zum Thema Nanotechnologie und “smart textiles” für Industrie, Gesundheitswesen und Mode statt.
In Boston wurden kürzlich auf einer “Technik-Modenschau” solche zum Teil recht skurrilen Dinge vorgestellt wie tragbare Ladegeräte, die sich über Lichteinstrahlung aufladen, WLAN-Jacken und Botschafts-Jackets, auf deren Rücken man den anderen Passanten Botschaften mitteilen kann wie “Mir nach!” oder “Überholen verboten!”. Ganz allerliebst auch der Ring mit Google-Anbindung, damit man sieht, wie oft der eigene Name bei Google eingegeben wird – toll für Celebrities, eher enttäuschend für solche, die es werden wollen ;) Hier einen Blick auf smarte Mode werfen

Denkbar sind aber auch solche interessanten Textilien, die besonders geruchsintensiv oder geruchsarm sind, sowie Stoffe, die ihre Farbe wechseln oder ähnliches. Klamotten, die nie wirklich dreckig werden wären eigentlich auch schön ;)
Für Krankenhäuser denkt man über heilungsfördernde Nachthemden nach – überhaupt Wohlfühlkleidung ist interessant, schön wäre ja auch sowas, was über die Haut irgendwelche Gute-Laune-Essenzen abgibt – Prozac-Strumpfhosen statt Aloe-Vera-Strumpfhosen vielleicht?

Auf oben erwähnter Konferenz, die nun zum dritten Mal stattfinden wird, wird vermutlich etwas ernsthafter über solche Dinge nachgedacht, aber bald trägt man eben nicht nur Ketten mit USB-Speichersticks als “smart jewellery” sondern integriert die Technologie gleich, bis zum Implantat ist es ja dann vermutlich nicht mehr weit -Cyberpunk is coming!”

Der Mode-Marathon nähert sich dem Ende, in Paris ist der Abschluss der zweimal jährlich stattfindenden Modewochen, die sich in verschiedenen Städten wie Berlin, Mailand und London gegenseitig den Rang abzulaufen versuchen. Über neunzig Modehäuser zeigen ihre Kollektionen für die Herbst-/Wintersaison 2008/09.

Es gibt das Gerücht, dass Prognosen der kommenden wirtschaftlichen Situation, sich auch an der Mode ablesen lassen – entwerfen Modeschöpfer lange Röcke, droht eine Krise, gibt es viel Bein und Dekolleté, soll es bergauf gehen. In London waren die Röcke teilweise noch megakurz, in Paris wandern die Säume wieder nach unten – ein schlechtes Zeichen?

Nun, nicht für alle Designer sieht es rosig aus, während beispielsweise Chanel, Dior oder auch Gucci ordentlich zulegen, sackt bei Escada der Umsatz in die Tiefe. Das neue Geschäftsjahr begann schlecht für den Luxus-Damenmodehersteller und er ist in die roten Zahlen abgerutscht.
Escada bietet seit 1976 exklusive Damenoberbekleidung an, ihre Kollektionen enthalten Haute Couture sowie Prêt-à-porter sowie Accessoires, Taschen, Schuhe, Schmuck, Parfüms, aber auch Kinder- und Sportbekleidung.

Escada - flickr©colros

Die Gründer sind Margaretha und Wolfgang Ley, sie war ein schwedisches Topmodel, er ein junger Unternehmer, das Unternehmen gedieh gut und ging 1986 an die Börse. Margareta starb 1992 und ihr Mann Wolfgang Ley führte das Unternehmen nach ihrem Tod erfolgreich weiter. Die ESCADA AG hat weltweit um die zweihundert Boutiquen und ist in über sechzig Ländern vertreten.
Vor einigen Jahren ist Wolfgang Ley zurückgetreten und Firmenchef Jean-Marc Loubier muss sich für das schlechte Ergebnis verantwortlich machen lassen. Die Firma pflegt weiterhin Optimismus, da die Vorbestellungen verglichen mit dem Vorjahr um sieben Prozent gestiegen sind.

Na dann: Viel Glück!

Vintage, gebraucht gekauft oder aus dem Laden – ein Erfahrungsbericht.

Der Vintage-Look als solcher ist mir ja nicht unsympathisch… Retrolook gefällt mir nicht aus jedem Jahrzehnt, aber ältere Kollektion eines Designers finde ich durchaus schick und zwar nicht erst, seit Julia Roberts zur Oscar-Verleihung 2001 in einem fast 20 Jahre alten Valentino-Kleid erschienen ist ;)
Auf künstliche Löcher, zerrissene Stellen oder ausgewaschene Farben stehe ich wiederum nicht so. Aber das nur nebenbei, die Frage ist hier mehr, wo kriegt man sowas her?

Timberland Schuhe - flickr©Declan TM

Eigentlich ist das mit dem Aussehen so eine Crux, denn möchte man auf dem neuesten Stand sein und sich mit entsprechenden Marken ausstatten, muss man sehr oft tief in die Tasche greifen. Gerade große Labels bieten aber immer öfter die Möglichkeit an, Markenware kostengünstiger in Outlet-Stores zu erwerben.

Das Geheimnis von Outlet-Stores ist eigentlich keines. Durch den Wegfall von Gebühren für Händler und Zwischenhändler haben die Produzenten die Option, ihre Ware zwischen 30 und 70 Prozent billiger anzubieten. Auch wenn kleine Fehler in der Produktion entstanden sind und die Ware eigentlich durch das Qualitätsraster fallen, können sie trotzdem noch kostengünstig angeboten werden. Oftmals sind dies so geringe Mängel, dass man diese mit dem bloßen Auge gar nicht erkennen kann.

Ein wunderbares Beispiel hierfür ist der Outlet-Store von Timberland im bayrischen Baierbrunn. Timberland bietet hochwertige Kleidung und Schuhe an, die aufgrund ihrer hochwertigen Verarbeitung im gehobenen Preissegment angesiedelt sind. Nun macht es natürlich einen Unterschied, ob man nun in München den Weg in einen Timberlandshop nimmt und höhere Preise in Kauf nimmt oder in das nur wenige Kilometer von der bayrischen Landeshauptstadt entfernte Baierbrunn fährt und dort satte Rabatte einfährt.

Letztendlich muss man selbst entscheiden, ob der Weg in einen Outlet-Store finanziell lukrativ ist, aber gutes Aussehen muss halt nicht teuer sein.

Markenkauf aus Überzeugung oder als Ersatzhandlung?

Das Wort Fashion-Victim sagt sich so leicht dahin, aber ab wo fängt das “Opfer-Sein” eigentlich an? Der Begriff “victim” deutet an, dass man nicht selbstbestimmt handelt, eigentlich etwas, was uns beunruhigen sollte.

Kaufrausch
Es gibt Frauen, die haben einhundert bis dreihundert Paar Schuhe. Vielleicht dazu noch jeweils eine passende Handtasche. Jeden Tag des Jahres ein Paar andere Schuhe – Kaufsucht?flickr/streetlife45
Brauchen tut man beziehungsweise frau die nicht wirklich alle ;) Warum also kauft man ein? Um sich aufzumuntern? Zur Belohnung? Die Werbung sagt uns, wir seien es uns wert. Wir werden häufig nach dem Belohnungsprinzip erzogen.

Dass die hippen Frauen aus der Serie “Sex and the City” zum Beispiel Schuhe von Manolo Blahnik tragen? Das danach der Umsatz der Läden merklich ansteigt finde ich schon beunruhigend. Natürlich sind die Schuhe toll, aber nicht jeder kann sich diese Schuhe locker leisten.

Unterscheiden oder Dazugehören
Was genau macht den Reiz eines großen Logos, beispielsweise auf dem Hintern aus? Markenmode hat natürlich den Ruf, besser verarbeitet zu sein, was ein guter Grund zum Kauf ist. Aber das Jennifer Lopez oder Britney Spears eine Marke trägt? Was die tragen, steht einem selbst noch lange nicht, oder? Wunsch nach Gruppenzugehörigkeit?

Manche Menschen wollen sich auch unbedingt abheben, mit ihrem Outfit den gewollten oder existierenden Unterschied verdeutlichen.

“Fashion-Victim” ist ein dehnbarer Begriff und ich hoffe mal, dass die meisten, die sich als solches bezeichnen, noch ein kontrolliertes Kauf- und Trage-Verhalten an den Tag legen ;)

Meiner Meinung nach…
…soll Mode Spaß machen und unsere Vorzüge auf vorteilhafteste Art und Weise zur Geltung bringen, ohne uns zu ruinieren und ohne uns zu willenlosen Mode-Opfern zu machen ;)

Das Geschäft “Tønsberg” in Berlin verkauft Kleidung der Marke “Thor Steinar” und dieses gilt als beliebtes Label von Neo-Nazis.

Thor war ja der Wetter beziehungsweise Donnergott der Germanen, auch mal Donar genannt. Das eine “Modemarke” sich so nennt und dazu noch den Namen Steinar sozusagen als Nachnamen wählt, ist schon bezeichnend.

Diese Marke wurde vor ungefähr fünf Jahren in Königs Wusterhausen von zwei Herren gegründet, von denen keiner Steinar oder Thor heißt. Die Marke bietet Herren- und Damenmode an. Diese Kleidung fällt auf durch Runenzeichen und schlichte Machart – total langweilige Kleidung meiner Meinung nach, aber natürlich bekannt an Mitgliedern bestimmter politischer Randgruppen. Es geht ja auch um ein Statement der Kunden, das kann man auch an dem Video sehen, das auf der Web-Seite zu finden ist, das wohl die Legende von “Thor Steinar” in Laufschrift erzählt. Mit schwülstiger Musik hinterlegt läuft da Schriftzug für Schriftzug durch, ich muss ganz ehrlich sagen, ich mochte es nicht zu Ende lesen.
Besagter Laden war bis vor kurzem in einem anderen Viertel Berlins, wo der Mietvertrag nicht verlängert wurde und auch Anwohner regelmäßig Protest gegen den Laden eingelegt zu haben scheinen. Seit Freitag gibt es den Laden, ironischerweise in der Rosa-Luxemburg-Straße, erst wurde demonstriert, heute morgen wurde die Fassade mit Farbbeuteln beworfen. Das kann ja heiter werden…

Ich sage ganz ehrlich, ich mag diese Klamotten nicht, ich mag keinen dieser Läden und die Leute, die ab und zu davor stehen sind mir auch nicht sympathisch. Ich bin sogar für weiträumiges Umgehen solcher Läden und ich kann gut verstehen, wenn die Menschen so etwas nicht in ihrer Nachbarschaft haben wollen.
Zur Demonstration fanden sich ganze sechzig Leute ein, ist das viel oder wenig in einer Stadt wie Berlin?

Sollten es nicht mehr Demonstranten sein oder schenkt man der Angelegenheit zuviel Aufmerksamkeit?

Modewochen in Berlin und Paris – aufregend schön und seltsam fremdartig – alles dabei.

Nahezu gleichzeitig präsentieren Modelabels und Designer in zwei Städten ihre neuen Kreationen. Hier in Berlin arbeitet man ja daran, zu der bislang unumstrittenen Modehauptstadt Paris aufzuschließen. Mal sehen, ob es gelingt. Mir persönlich gefällt der Stil der Französinnen sehr gut und wenn ich hier in Berlin einmal beispielsweise die Schönhauser Allee entlang gehe und sehe, was da gerade von den jungen Mädchen getragen wird, kann ich mir das nur schwer vorstellen, aber vielleicht sind das ja alles nur Touristen ;)

Wie so oft ist es ja auf den Laufstegen so, dass die gezeigten Modelle nicht unbedingt für den Alltag taugen, aber man schaut es sich gerne an.
Berlin bot bislang einiges, wie die HUGO Fashion Show am Flughafen Berlin-Tempelhof, die Strenesse Fashion Show, die JOOP! Fashion Show im Olympiastadion, die Sisi Wasabi Fashion Show und vieles mehr, übrigens geht die Modewoche noch bis zum 3. Februar.
Auch das Rahmenprogramm gibt einiges her, zum Beispiel eine Ausstellung zweier bislang ungezeigter Bilder von Andy Warhol in der Projektgalerie in der Torstraße. Es sind zwei Porträts des Couturiers Mario Borsato von der Ikone der Pop Art, diese wurden zusammen mit Fotografien und Kostümen von Borsato Haute Couture präsentiert (bis 30.Januar 2008). In der Projektgalerie findet am 2. Februar ab 22 Uhr eine Party statt, im Gegensatz zu vielen anderen Veranstaltungen der Fashion-Week sogar besuchbar ohne Einladung oder Presseausweis ;)

Was Paris angeht, da gab es auch viele schöne Kollektionen zu sehen, da werde ich jetzt nicht nochmal alle Namen aufzählen – besonders aufsehenerregend aber war die Präsentation des britischen Modedesigners John Galliano, der seine Herrenwäsche von Models vorführen ließ, die wie Zombies oder Folteropfer geschminkt waren und dabei an wohlgeformten Männerkörpern zeigten, was Mann so drunter trägt.
Ganz zauberhaft fand ich ein knappes rotes Etwas mit weißem Pelzrand, das von einem Herren getragen wurde, den man offensichtlich gerade vom Galgen abgeschnitten hatte ;)

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