Dessous

Die schöne Eva Mendes wirbt für das Parfüm “Secret Obsession” und für eine neue Wäschekollektion von Calvin Klein.

Das Parfum-Video wurde von den Amerikanern verboten, zu sexy, ich habe es für Euch gefunden, urteilt selbst:

Aber nun zurück zu den Dessous

Der Sommerschlussverkauf hat begonnen und möglicherweise geht frau auf die Schnäppchensuche. Sexy Dessous, die unter der sommerlichen Kleidung hervorblitzen, sind immer wieder schön.

Irgendwie habe ich es ja gerade mit den Dessous ;) aber Victoria’s Secret hat auch immer wieder schöne Modelle und ist zum Kult geworden. Die Dessous der neuen Kollektion gibt es bestimmt nicht im Schlussverkauf, aber vielleicht ein zeitloses Stück aus der vergangenen…

Dessous sind immer schön ;) und Anziehpuppen haben auch schon immer Spaß gemacht ;) Jetzt gibt es beides bei dem Hersteller Mey.

Barbie ist vorbei, interaktive Spielereien im Internet sind in. Neben Schuhampeln oder Style-Hilfen mit Hochladen eigener Fotos gibt es jetzt ein weiteres Schmankerl für Web-Freundinnen: Mey, der bekannte Dessous-Hersteller stellt seine Kollektion vor und man kann sie an einer virtuellen Anziehpuppe ausprobieren – auch mehrere Sachen übereinander im Lagenlook.

Der String-Tanga ist in der Welt der Dessous völlig alltäglich geworden, manche schwören drauf und manche finden ihn furchtbar. Modernblog schaut genauer hin und hat auch noch einen Hit dazu gefunden ;)

String Tanga ;) flickr©makunerosEin Stück Stoff und ein paar Bänder – klingt nach nicht viel, ist es auch nicht, kann aber viel hermachen ;)
Überall sieht man die String-Tangas hervorblitzen, es gibt breit oder schmal, mit Spitze oder Raubtierprint und in vielen weiteren Variationen.

Ich finde die Teile nicht so prickelnd, andere schwören drauf, besonders beliebt im Sommer – natürlich. Es gibt Leute, die sagen, String-Tangas sind ungesund… Mal abgesehen davon, dass laut einer österreichischen Netzzeitung sich neulich eine Frau beim Anziehen eines String-Tangas des Labels “Victorias Secret” eine Augenverletzung zugezogen hat, gibt es dafür folgenden Grund:

Agent Provocateur ist bekannt für seine ausgefallenen Stil: Dessous, Swimwear und Accessoires sind durchaus provokant – aber sexy. Es gibt neue Videos zur Kollektion mit Kate Moss.

Eigentlich ist ein Agent Provocateur ein verdeckter Mitarbeiter des Staatdienstes, also Polizei oder BND und was es da sonst noch so gibt, der potenzielle Kriminalität aus der “straflosen Latenz” locken soll ( Danke wikipedia ;) ) Das passt wohl zum Konzept des bekannten Dessous-Herstellers…
Die Kollektionen sind schon sehr provokant und “verrucht”, einschließlich Accessoires wie Peitschen oder Nippel-Kappen mit zauberhaften Verzierungen ;)

Agent Provocateur existiert seit 1994 und von Anfang an legten die Gründer Wert auf Kultstatus, so fielen sie beispielsweise durch extravagante Schaufensterdekorationen in den Shops wie auch außergewöhnlicher Kataloggestaltung auf. Zu den bereits entstandenen ausgefallenen Fotos, die sich im Laufe der Jahre zu den Kollektionen angesammelt haben, kommt nun eine mehrteilige Videoserie mit Kate Moss

Gedreht von Nick Knight für das Dessous-Label Agent Provocateur: Sechs Videoclips mit Kate Moss. In der Kampagne namens White Wedding wird die Verwandlung einer “braven Braut” zur Rebellin dargestellt, es wird sie nur im Web geben und sie sind sehenswert ;) Hier der erste Teil, für die anderen auf YouTube schauen

 

Für laue Sommernächte: Aufregende Dessous und Nachtwäsche, Bademoden und vieles mehr bietet die Fashion Group La Perla.

Jetzt, wo man wieder weniger an hat ;) und die Dessous keck unter den knappen Tops hervorblitzen, stöbert man ja gerne mal in den Dessous-Läden, ich jedenfalls. Einer meiner Lieblingsanbieter ist La Perla, nicht nur wegen des wohlklingenden Namens ;) die Kollektionen sind immer etwas Besonderes und sexy.

Über schöne Dessous und einen Slip, den die Frau meiner Meinung nach wirklich nicht braucht.

Dessous sind schön und gut, wenn man bedenkt, welche Wandlung die Wäsche so im Laufe der Jahrhunderte durchgemacht hat… In den Zwanziger Jahren war der BH ja mehr ein Stoffstreifen, um die Brüste flach zu binden, da waren Brüste nicht so “en vogue”, das wandelte sich dann recht schnell. Ein schönes Dekolleté war in den Sechziger Jahren der absolute Bringer und dann wandelte es sich wieder, Hippies trugen nicht dringend BHs ;)

Momentan sind pralle Dekolletés wieder angesagt – gerade heute habe ich wieder einige recht freizügig dekolletierte Damen gesehen – Brrr, also mir ist das noch zu frisch um den Hals ;)

Gerade haben wir ja diverse Modenschauen hinter uns, in denen uns auch die neuen Dessous vorgeführt wurden, Agent Provocateur zum Beispiel hat wieder sehr schöne Wäsche gezeigt. Die Materialien insgesamt sind eher edel und anschmiegsam, sehr sexy und leider häufig richtig teuer. Aber der hohe Preis zahlt sich häufig aus, was Tragekomfort und Haltbarkeit angeht. Wenn ich mal 5.000 Euro übrig haben sollte, fliege ich nach Paris ins “La Fayette” – die haben eine großartige Dessous-Abteilung, da wollte ich gar nicht wieder weg ;)

Das unnützeste Teil, was ich – allerdings hierzulande – gesehen habe, ist ein Slip mit Täschchen vorne drauf. Jetzt fragen wir uns einen Moment lang, was das soll – stimmt’s? Nun, auf dem Slip-Täschchen steht “call me” – klingelt’s jetzt? Nein, eigentlich soll es ja vibrieren – dieser unsägliche Stofffetzen soll den Damen zum Vergnügen dienen, auf dass sie ihr Mobiltelefon darin transportieren und bei Vibrationsalarm erfreut sind.

Also nee…für mich dann nicht, danke. Ich stelle mir das gerade vor, wie ich im Zug sitze und dann ans Telefon muss.
Einziger Nutzen darin könnte wohl für Fernbeziehungen bestehen, wenn man abends nur miteinander telefonieren kann, aber ist ja auch blöd, wenn die Frau dann nicht ans Telefon geht, weil es so vergnüglich vibriert…Alles in allem eine völlig unnütze Erfindung.

Auf Mailands Laufstegen ist was los ;)

Jetzt mal abgesehen von der Mode, da komme ich gleich noch zu, da gibt es “Aufregung” wegen eines Busenblitzers von einem Model Cavallis? Das hatten wir doch schon so oft, ob nun Bai Ling bei den vorletzten Berliner Filmfestspielen oder Janet Jacksons Metallschmuck an der Brustwarze, der so viele Football-Fans schockierte, ganz zu schweigen von Heidi Klum und ihrem Dialog mit den Brüsten Hans und Franz und so weiter. Auf den Laufstegen wird doch sowieso viel nackte Haut gezeigt – das kann nicht ernst gemeint sein ;)

Dessous © paperdog2005 / flickr.comWobei – da helfen ja Dessous, die ja auch während der Modenschauen gerne gezeigt werden. Dass ein BH eine Frau verschönern und sehr verführerisch wirken kann, ist ja nichts Neues. Man denke an die Korsage mit den extrem spitzen Brüsten, die Jean Paul Gaultier für Madonna entwarf. Heute ist ja die Lust der Frauen an natürlichen, weichen, angenehmen Materialien, Farben und Designs gewachsen. Wie immer ist erlaubt, was gefällt und wer sich was leisten kann – es gibt auch diamantbesetzte BHs, wie auch an Heidi Klums Hans und Franz gesehen ;)

Zurück zur Mode: War es in London noch ein wenig skurril oder gar düster, wurde es hier in Mailand dann doch eher kunstvoll, deutlich glamouröser und opulenter. Die kurzen Röcke erwähnte ich ja schon, schön dazu sind gemusterte Strumpfhosen, die habe ich auch schon vermisst. Die sind nämlich in letzter Zeit seltener geworden, aber nun kommen sie wieder: In Raubtier-Prints und grafischen Mustern.
Schön feminin und luftig-transparent wie im Sommer mit Chiffon und Seide, die Eiseskälte wird von Rollkragenpullover darunter oder einer groben Strickjacke darüber abgehalten, auch voluminöse Mäntel mit großen Krägen sind gerne genommen.

Es gibt so Dinge, die sollte man nicht tun, nicht nur was den Knigge angeht, auch den Kleiderschrank betreffend.

Hier geht es ja eigentlich mehr um Trend als Anti-Trend ;) Aber seien wir ehrlich, was macht man bzw. frau, wenn man mit der besten Freundin unterwegs ist? Ablästern ;)

Tanga

Ich war im Januar ziemlich viel unterwegs und habe dabei einige Dinge gesehen, die ich lieber nicht gesehen hätte – daher mal ein kleines Lästerlexikon einige Tipps was man lieber lassen sollte…

  • Möglicherweise liegt es daran, dass ich nicht die Zielgruppe bin, aber was ich wirklich gruselig finde – aber ich weiß, ich bin nicht die Einzige – sind String-Tangas, die über Hüfthosen herausblitzen und das Fleisch einschnüren. Das muss doch nicht sein…
  • Apropos Hüfthosen, die sind für mich das Grauen schlechthin, einfach weil es nur sehr wenige Frauen gibt, die damit wirklich gut aussehen, sorry. Übrigens, bei mir sehen die auch nicht gut aus, man sollte seine Grenzen kennen;)
  • Leggins finde ich auch sehr schwierig, dieses Achtziger-Jahre-Überbleibsel betont all das, was man vielleicht lieber kaschieren will oder sollte
  • Crocs, diese Schuhe müssen aus Entenhausen sein, man kann darin nur watscheln – oder? Und egal wie bunt und gesund die sein mögen, ich ziehe sowas nie und nimmer an
  • Socken sind auch so ein Problemfall, bei Männern in Sandalen schon ein Graus, bei Frauen und “High Heels” auch nicht wirklich besser, es gibt nur ganz wenige Frauen, die den Stil und das Charisma haben, sowas tragen zu können – “Vivienne Westwood” zum Beispiel kann das – aber ansonsten geht das auf gar keinen Fall – das ist “böses Touristen-Outfit”

Das ist natürlich längst nicht alles, aber wir belassen es heute mal dabei ;)
Falls noch jemand eine Idee dazu hat – nur zu!

Ihre erste Dessous-Boutique eröffneten Joseph Corré und Serena Rees 1994 in Soho.

13 Jahre später unterhält “Agent Provocateur” Geschäftsstellen auf der ganzen Welt; zu den Kundinnen zählen Kate Moss, Nicole Kidman und Madonna. Angetreten war das Designer-Paar, um die “britische Prüderie” (so verkündet es ihre Homepage) zu bekämpfen. Ein voller Erfolg, möchte man meinen.

Was ist das Geheimnis der Marke? Der Stil der Designer ist dabei kaum einheitlich. Ornamentale Verzierungen und ironische Neu-Interpretationen vergangener Mode-Epochen tauchen jedoch immer wieder auf. Mit Korsetten, Push-Ups etc. liefern Corré und Rees die Stoffe der New Burlesque. “Agent Provocateur” wusste sich stets gut zu vermarkten. Populäre Werbekampagnen wie der Rodeo-Clip mit Kylie Minogue oder ein nicht minder aufsehenerregender Film, in welchem Dita von Teese einen Mann, der offensichtlich dem amerikanischen Präsidenten nachempfunden ist, quält, verbreiteten sich aus naheliegenden Gründen sehr schnell (“Virales Marketing”) und trugen mit dazu bei, dass “Agent Provocateur” tatsächlich die einzige etablierte Dessous-Marke von internationalem Rang ist.

Agent Provocateur, Soho.

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