Im Sommer 2012 müssen wir auf kräftige Farben weitestgehend verzichten. In diesem Jahr dominiert die Zartheit der Nuancen und so begegnen uns dezentes Apricot, Flieder, Mint und Co.
Sagt Ade zu den grellen, in den Augen schmerzenden, knalligen Farben, die im vergangenen Frühling/Sommer noch top angesagt waren. Passend zum Frühlingserwachen werden unsere Gemüter sanft auf die bevorstehende Saison vorbereitet. Pastelltöne dürfen in keinem Kleiderschrank fehlen. Vorherrschend finden sich hier Citrus, Apricot, Flieder, Mint, Rosé und Babyblau.
Designer wie Vera Wang, Phillip Lim und Diane von Fürstenberg kreierten für die Laufstege komplette Looks in dieser Farbgebung und begeisterten damit die breite Masse.
Was gehört zu den wichtigsten Dingen im Leben einer Frau? – Richtig, SCHUHE!
Daher ist es unerlässlich, dass sie sich mit den neuen Trends für das Frühjahr/Sommer 2012 befassen.
Die Designer haben auf altbewährte Modelle, wie Riemchenschuhe und flache Sandalen, zurückgegriffen, präsentierten jedoch auch überraschende Modelle, von denen man noch nicht so recht weiß, inwieweit sie sich in den Alltag etablieren werden.
Eine dieser Neuerungen, die für allgemeines Aufsehen auf den internationalen Laufstegen sorgt, stammt aus der mittelalterlichen Ära des 14. und 15. Jahrhunderts und provoziert mit einer unverhältnismäßig langen Spitze. Der Name „Schnabelschuh“ lässt sich daher sehr einfach erklären.
Die Mode im Winter 2011/12 zeigt sich animalisch.Tiermotive zieren die aktuellen Pullover und Shirts oder zeigen sich in Form von gestrickten Mützen mit Ohren.
Diesen Winter ist ein wahrhaft tierischer Trend auf dem Vormarsch. Und gemeint sind diesmal nicht Leoparden-Muster oder Schlangenleder-Optik. Vielmehr erinnern lustige Tiermotive wie Füchse, Pferdeköpfe oder Rehe an frühere Kindheitstage, wodurch der Look auch schnell Gefahr läuft, an erwachsenen Menschen lächerlich zu wirken. Um nicht auszusehen, wie ein früheres Ich aus Kindergartenzeiten, gilt es darauf zu achten, die neuen Pullover und Shirts geschickt zu kombinieren. Denn ein hüpfendes Bambi oder glitzernde Ponys bewegen sich scharf an der Grenze zum absoluten Kitsch und benötigen einen entsprechende Ausgleich im restlichen Styling.
Neue Saison, neue Lust am Schuhkauf! Im Herbst/Winter 2011-12 ist es wieder soweit: Die OTK Boots kommen in unser Leben zurück und verzaubern weiterhin das modische Gesamtbild.
OTK Boots (was soviel wie „Over-the-knee Boots“ bedeutet), oder auch Overknees, sind Stiefel, die bis zu den Knien reichen. Sie sind die perfekte Begleitung für ein sechziger Jahren Herbst-Styling, und Designer wie Yves Saint Laurent und Jaeger London geben den Hinweis, sie mit retro-damenhaften Silhouetten zusammenzubringen. Bei Prada wurden Schlangenlederstiefel mit Grafikprints und verspielten Accessoires gepaart.
Nachhaltigkeit spielt auch in der Mode eine stetig größer werdende Rolle. Immer mehr Mode-Labels erkennen diesen Trend und setzen auf nachhaltiges Design und eine ökologisch korrekte Verarbeitung.
Die wachsende Schnelllebigkeit und Wegwerf-Mentalität unserer Gesellschaft spiegelt sich besonders deutlich in der Mode wieder. Was heute noch Trend ist, ist morgen vielleicht schon wieder out. Die Modeindustrie versucht Schritt zu halten und befriedigt mit teilweise schockierenden Produktionsbedingungen den steigenden Massenkonsum. Doch vielerorts ist bereits ein Umdenken zu spüren. In Zeiten von Unsicherheiten und Krisen findet eine merkliche Rückbesinnung auf Werte und Traditionen statt. Man sehnt sich nach mehr Beständigkeit und Nachhaltigkeit, was sich auch zunehmend zum Kaufkriterium entwickelt.
Nie wirklich von der Bildfläche verschwunden und dennoch nicht im Spotlight – Die Schlaghose! Nun tritt sie ihr Revival an und macht den Röhrenjeans Konkurrenz.
Obwohl sich die Röhre fest in unseren Köpfen etabliert hat findet die Jeans, die in den 70er Jahren eine ganze Kultur bewegte, wieder verstärkt den Weg zurück in unseren Kleiderschrank.
Verwunderlich ist ihr Comeback jedoch nicht, denn immerhin birgt sie neben ihrer Vielseitigkeit auch einen anderen, entscheidenden Vorteil: Im Nu wirkt man optisch einige Pfunde schlanker, die Beine länger und die Silhouette zauberhaft – Vor allem in Kombination mit High-Heels und Bügelfalten.
Die Hose mit dem weiten Saum kann auf unterschiedlichste Art und Weise kombiniert werden.
Wie so oft ziehen Sie morgens ihre Kleidung an, doch plötzlich stellen Sie entsetzt fest, dass die Hose, das Hemd oder das Shirt viel zu eng geworden sind. Falls Sie sich in dieser Situation wiederfinden, wird es vielleicht Zeit, den Kleiderschrank auszusortieren und sich nach neuen Kleidungsstücken umzusehen.
Aufgrund der neuen Größenverhältnisse des eigenen Körpers wäre es nicht schlecht, Kleidung im geeigneten Format zu finden. Wer schonmal probiert hat, große Mode zu finden, wird sich erinnern, was für eine schwierige Aufgabe das ist.
Doch XXL Mode muss nicht immer hässlich sein! Mit den neuen Schnitten sehen selbst größte Menschen nicht mehr aus wie ein Zelt. Waren früher lange, wallende Schnitte in der Welt der größeren Größen angesagt, so ist diese Zeit heute vorbei. Neue, modernere XXL Mode für den Herren oder die Dame erlaubt es auch den fülligsten Personen eine elegante Erscheinung zu sein.
Fashion hat für den Herbst/Winter 2011/2012 eine Drehung in Sachen Sexiness gemacht. Angefangen auf dem Marc Jacobs Laufsteg in New York schleichen die Models in gewagten Looks den Laufsteg entlang.
Designer wie Louis Vuitton und Giles kreierten Outfits, die frech genug waren, um uns die Röte ins Gesicht zu treiben.
Inspiriration lieferte der umstrittene Film “Der Nachtportier”, der eine sadomasochistische Beziehung schildert. Es ist also keineswegs ein Trend für mutlose Gemüter, denn Latex, Lack und Leder spielen hier eine der Hauptrollen.
Der Herbst 2011ist da und erfreut uns mit neuen und aufregenden Trends – Vor allem der Midi-Rock ist in diesem Jahr ein absolutes Muss!
Doch auch hier gibt es zwei wesentliche Unterschiede. 40er- und 50er-Jahre treffen auf den Stil der 70er. Beide Varianten sind überaus beliebt und vor allem die zweite ist gerade schwer im Kommen.
Da der Midirock üblicherweise direkt auf der Taille sitzt ist es wichtig darauf zu achten, dass er nicht aufträgt.
Schnitte, die durch ihre Klarheit überzeugen und Farben, die strahlende Akzente setzen – So könnte man die neue Zwischenkollektion von H&M, mit nur wenigen Worten auf den Punkt bringen.
Die Farben der eigentlichen Herbstkollektion des schwedischen Modeunternehmens fällt im Jahr 2011 eher gedeckt aus. Ganz anders die Zwischenkollektion, die von leuchtenden Nuancen dominiert wird.
Auch nach jeglichen Mustern oder Farbenspielen würde man hier vergeblich Ausschau halten. Die Designer haben Stücke kreiert, die sich dennoch perfekt mit anderen kombinieren lassen und so für fröhliche Statements sorgen.