Modetrends

Kaum ein anderer Trend sorgt auf den Straßen für soviel Aufsehen wie der Lingerie Look, bekommen doch nun die Herren der Schöpfung mehr zu sehen als sie je zu träumen gewagt hätten. Was sie früher nur zu allabendlicher Stunde in Verzückung versetzt hat, können sie heute auf der Straße begutachten, ob sie nun wollen oder nicht.

Lingerie Look Tiagø Ribeiro ©Flickr

Die Modenschauen von Paris und Mailand haben es ans Licht gebracht, in diesem Jahr trägt man das Darunter darüber. Ob auf den Schauen von Jean Paul Gaultier oder Karl Lagerfeld, überall sah man hier Models mit Korsagen, Spitzenhemdchen und Bustiers. Dessous zu zeigen ist der Trend des Jahres, dies muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass nun jede Frau ihre Unterwäsche einfach mal über die Hose ziehen muss.

Minikleider sind eines auf gar keinen Fall, langweilig und spießig. Kaum ein anderes Kleidungsstück strahlt soviel Sex-Appeal aus wie ein Minikleid, wird hier doch jede Kurve sichtbar. Besonders jetzt, wo die Sonne langsam wieder ihre Kraft zeigt, werden die ersten Minikleider aus der Versenkung geholt.

Minikleid madaboutasia ©Flickr

Minikleider sind, genau wie der Minirock, extrem kurz und lenken somit den Blick vor allem auf die Beine und den Po. Aus diesem Grund sind Minikleider auch nicht unbedingt für den Arbeitsalltag gemacht,

In diesem Jahr sollte man sein Hauptaugenmerk auf die gemusterten Stoffe werfen, die uns aus sämtlichen Läden förmlich entgegen springen. Der Dauerbrenner Leopardenprint bekommt Gesellschaft, von Zebra, Schlange, Tiger & Co.

Doch gerade bei den fantasievollen Stücken ist auf das richtige Styling zu achten!

Leoprint © flickr / helgasms!

Erdem und Peter Pilotto haben bereits in ihrer Winterkollektion auf Print gesetzt und für das Frühjahr 2010 schließen sich nun auch alle anderen Designer dieser Moderichtung an. Ohne Muster geht es in dieser Saison nichts.

Den Fashionistas wird viel Freiraum gewährt, in dem sie sich, nach ihrer persönlichen Vorliebe, an den individuellsten Looks ausleben können – Blumenmuster in den diversesten Ausführungen, Paisley, Ethno- oder Animal-Prints, für jeden gibt es etwas Passendes.

Auch in diesem Sommer darf das richtige Schuhwerk nicht fehlen: Clogs, Brogues, Schaftsandalen und Espadrilles sind die modischsten Vertreter.

Schuhtrend 2010 © flickr / antonde

Das die hölzernen Clogs im Jahr 2010 die Modeliste anführen wissen wir bereits zur Genüge. Doch nicht jeder besitzt das nötige Kleingeld, um sich Chanel oder Louis Vuitton leisten zu können. Swedish Hasbeens bietet hier die perfekte Alternative und diese sind sogar an den Füßen Hollywoods am Start.

Daneben zelebrieren Espadrilles ihr Revival, wenn auch weniger erfolgreich. Die Generation Ende 20 müsste sich an diesen Schuhtrend noch erinnern können. Früher haben die soften Leinenschuhe rund 5 Mark gekostet und sind heute für etwa 20 € erhältlich. Eine Neuerung ist die Farbenpalette, die mittlerweile alle erdenklichen Nuancen beinhaltet. Auch die einstige Pflanzensohle ist einer aus Gummi gewichen, die sie wesentlich langlebiger macht. Schöne Stücke gibt es beispielsweise von Toms Shoes oder von Espadij.

Ein Geräusch an welches sich unsere Ohren im Sommer 2010 gewöhnen müssen ist das „Clogen“ der hölzernen Schuhe, die in diesem Jahr ihren Platz an den weiblichen Füßen finden werden.

Holzschuhe © flickr / (nutmeg)

Der Guru unter den Clogs-Herstellern, und ein absolutes Mode-Muss, ist Swedish Hsbeens. Das schwedische Schuhlabel infizierte Schweden und Deutschland mit diesem Trend und es war nicht von langer Dauer, bis sich das extravagante, markante und farbige Holzschuhwerk weltweit etablierte. Bequeme, stilechte und farbenfrohe Schuhe sollen laut Swedish Hasbeens die Füße der Frauenwelt zieren und ihrer Trägerin ein Gefühl von Glück übermitteln.
Einen großen Auftritt legten die Treter mit Sarah Jessica Parker hin, die jene am Set von „Sex and the City 2“ getragen hatte – Spätestens jetzt muss jede schuhfanatische Frau einen echten Swedish Hasbeens besitzen :)

Die Hochzeit steht vor der Tür, Einladungskarten sind verschickt, das Catering steht, nur eins fehlt der Frau noch für den schönsten Tag im Leben, das perfekte Brautkleid. Die aktuelle Brautmode ist so vielseitig und abwechslungsreich, dass Frau sich einfach nicht entscheiden kann, somit hier ein paar Tipps für die kommende Saison.

Brautmodengeschäft ©Flickr rubu74

Ob ganz in weiß oder doch eher champagnerfarben, lang oder kurz, die Auswahl ist riesig und die Entscheidungsfreudigkeit gleich Null. Sind Frauen beim Shopping normalerweise sehr schnell mit dem Geld ausgeben, fällt doch gerade die Wahl des richtigen Brautkleides enorm schwer.

Fashion-Victims aufgepasst: die niederländische Modemarke Maison&Soda, die sich erfolgreich auf Männerartikel spezialisiert hat, präsentiert nun erstmalig ihre eigene Frauenkollektion.

Bread & Butter © flickr / auggie tolosa

„Maison Scotch“ ist eine neue Begrifflichkeit, die unter anderem für die Liebe zum Detail und für Individualität steht. Zeitgleich weiß sie auch die feminine Seite gekonnt zu unterstreichen.

Den ersten opportunistischen Auftritt feierte die Kollektion 2009, auf der Bread&Butter Fashion-Messe und setzte mit dieser einen absoluten Modetrend für das Jahr 2010.
Das Label Scotch&Soda legt viel Wert auf detailgetreue Designs, die in trendy-stylischen Kombinationen auf dem Laufsteg brillierten. Die Damenlinie ist in sehr farbenfrohen Nuancen gehalten und passt sich somit perfekt in ein frühlingshaftes Bild ein – Die guten Stücke dürfen in keinem Kleiderschrank fehlen!

Sobald die Sonne ein wenig durch die Wolken blitzt ist es Zeit die ollen Winterstiefel in die Ecke zu werfen und die Ballerinas raus zu holen, denn nichts verspricht mehr Sonne und Wärme als diese luftig-leichten Tretter.

Leoparden Ballerinas ©Flickr Kekka

Ballerinas sind und bleiben auch dieses Jahr wieder absolut im Trend, und das in so ungewohnter Vielfalt, das auch absolute Ballerina-Gegner ein passendes Modell für sich finden werden. Nach einem langen Winter ist man froh die dicken, und nicht gerade weiblich anmutenden, Winterstiefel endlich wieder im Keller verschwinden lassen zu können,

In diesem Frühling lautet das Motto: „Willst du IN sein, schlüpf in Jeans rein“.
Die blauen Begleiter sind ein absolutes Pflichtprogramm und feiern ihr erfolgreiches Revival.

Denim © flickr / Idhren

Im Frühling/Sommer 2010 bestimmen Denim-Stücke die Fashionwelt. Egal ob Kleider, Hosen, Jacken oder Hemden – Die Varianten und Formen sind vielfältig und facettenreich.
Auch das Styling ist ein Leichtes, denn mit ein paar gekonnten Handgriffen ist der Look kreiert. Ein sommerliches Kleid lässt sich beispielsweise prima mit einer Jeansjacke kombinieren und eine Hose, in Boyfriend-Optik, zu einem gestreiften Hemd mit Blazer lassen einen im maritimen Flair erstrahlen.

Ebenfalls völlig im Trend liegen die Safari-Outfits, die einen Hauch von Afrike vermitteln. Hemdblusen, mit aufgesetzten Taschen, liegen hierbei hoch im Kurs.

Die Farben, die das Sommerbild dominieren werden,  lassen sich ganz einfach von den aktuellen Trends herleiten. So ist es nicht verwunderlich, dass bläuliche Nuancen für den Jeans- und Marine-Look stehen,  und Natur- und Khaki-Töne den Safari-Style repräsentieren.

Das Jahr 2010 wird durch die kurzen Modetrends geprägt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich dieser rote Faden auch durch die Wintermonate ziehen wird.

Die kurzen Shorts finden auch in der kalten Jahreszeit den Weg zurück an unsere Beine.

Shorts für den Winter © flickr / jackie weisberg

Die vergangenen Saisons hatten sich Röcke und Kleider als Hauptthema ausgesucht und somit die Laufstege und unsere Kleiderschränke dominiert. Nun aber können Hosen und Shorts ihr Comeback feiern und ihren Vormarsch starten.

Die Designer präsentierten, auf der New York Fashion Week, ihre angesagten Kreationen und begeisterten damit die Audience. Tommy Hilfiger beispielsweise brillierte mit kurzen Schnitten aus wolligen Stoffen, die an enormer Raffinesse durch die Paperbacks-Waist-Optik gewinnen.
Diesel Black Gold jedoch setzt sein Augenmerk auf den Leder-Look. Auch Superstar Gwen Stefani ist Opfer dieses Modetrends geworden und ging sogar soweit, eine eigene Kollektion, für das Fashionlabel L.A.M.B. zu kreieren. Sie hingegen schwört auf leichte Stoffe, die in spielerischer Art und Weise das weibliche Bein umhüllen.

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