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Junge Mode, Modetrends & alles was chique ist
 


Push up Bikini mit Gel oder Polster?

Autor: Ariane
abgelegt in: Dessous

Der Sommer neigt sich zwar schon langsam, aber stetig dem Ende zu, doch die Strand- und Bikini-Zeit ist noch nicht ganz vorbei. Push-up Bikinis sind da noch einmal die letzte Revolte gegen die einziehenden kühlen Temperaturen. Mit wattierten Cups sorgt dieses Wunder der Bademode für ein tolles Dekollete, selbst wenn Frau nicht unbedingt so gut ausgestattet ist.

Vigelandpark, ©flickr by The Bikini OpenDer Push up Bikini besteht wie alle anderen Bikinis aus einem Bikini Oberteil in Form eines BH’s und einem Bikini Unterteil in Form eines Höschens. Jedoch besticht das Oberteil durch ein spezielles Gimmick, die mit wattierten Einlagen ausgestatteten Cups pushen die Brust, so das ein verführerisches Dekollete zum Vorschein kommt. Frauen mit kleineren Cupgrößen können so ein bisschen tricksen und den Busen bis zu zwei Körbchengrößen größer erscheinen lassen.

Push up Bikini mit Gel oder Polster

Einige Push up Bikini BH’s besitzen zusätzlich halbmondförmige Polsterungen, die sich in die Cups einlegen lassen. Alternative benutzen manche Hersteller ein mit Gel unterlegtes Polster in den Cups, welche den Push Effekt zusätzlich erhöhen. Auch hat sich die Methode des Schnürens bewährt, wobei einige Push up Bikini BH’s an der Vorderseite eine zusätzliche Schnürung aufweisen. Dadurch lässt sich ein pralleres Dekollete zaubern.

Farben und Muster von Push up Bikinis

Mit einem Push up Bikini kann Frauen also am Strand gerne auch etwas mehr zum Vorschein bringen, als gewöhnlich. Doch auch der richtige Style ist wichtig. Moderne Blumenprints in  ansprechenden Trendfarben sind der brandheiße Strandlook, der niemanden kalt lässt. Feine Nadelstreifen sind der Fashion-Trend am Meer und wirken klassisch und edel in den Farben Schwarz oder Weiß.


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Agent Provocateur ist bekannt für seine ausgefallenen Stil: Dessous, Swimwear und Accessoires sind durchaus provokant - aber sexy. Es gibt neue Videos zur Kollektion mit Kate Moss.

Eigentlich ist ein Agent Provocateur ein verdeckter Mitarbeiter des Staatdienstes, also Polizei oder BND und was es da sonst noch so gibt, der potenzielle Kriminalität aus der “straflosen Latenz” locken soll ( Danke wikipedia ;) ) Das passt wohl zum Konzept des bekannten Dessous-Herstellers…
Die Kollektionen sind schon sehr provokant und “verrucht”, einschließlich Accessoires wie Peitschen oder Nippel-Kappen mit zauberhaften Verzierungen ;)

Agent Provocateur existiert seit 1994 und von Anfang an legten die Gründer Wert auf Kultstatus, so fielen sie beispielsweise durch extravagante Schaufensterdekorationen in den Shops wie auch außergewöhnlicher Kataloggestaltung auf. Zu den bereits entstandenen ausgefallenen Fotos, die sich im Laufe der Jahre zu den Kollektionen angesammelt haben, kommt nun eine mehrteilige Videoserie mit Kate Moss

Gedreht von Nick Knight für das Dessous-Label Agent Provocateur: Sechs Videoclips mit Kate Moss. In der Kampagne namens White Wedding wird die Verwandlung einer “braven Braut” zur Rebellin dargestellt, es wird sie nur im Web geben und sie sind sehenswert ;) Hier der erste Teil, für die anderen auf YouTube schauen

 


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Über schöne Dessous und einen Slip, den die Frau meiner Meinung nach wirklich nicht braucht.

Dessous sind schön und gut, wenn man bedenkt, welche Wandlung die Wäsche so im Laufe der Jahrhunderte durchgemacht hat… In den Zwanziger Jahren war der BH ja mehr ein Stoffstreifen, um die Brüste flach zu binden, da waren Brüste nicht so “en vogue”, das wandelte sich dann recht schnell. Ein schönes Dekolleté war in den Sechziger Jahren der absolute Bringer und dann wandelte es sich wieder, Hippies trugen nicht dringend BHs ;)

Momentan sind pralle Dekolletés wieder angesagt - gerade heute habe ich wieder einige recht freizügig dekolletierte Damen gesehen - Brrr, also mir ist das noch zu frisch um den Hals ;)

Gerade haben wir ja diverse Modenschauen hinter uns, in denen uns auch die neuen Dessous vorgeführt wurden, Agent Provocateur zum Beispiel hat wieder sehr schöne Wäsche gezeigt. Die Materialien insgesamt sind eher edel und anschmiegsam, sehr sexy und leider häufig richtig teuer. Aber der hohe Preis zahlt sich häufig aus, was Tragekomfort und Haltbarkeit angeht. Wenn ich mal 5.000 Euro übrig haben sollte, fliege ich nach Paris ins “La Fayette” - die haben eine großartige Dessous-Abteilung, da wollte ich gar nicht wieder weg ;)

Das unnützeste Teil, was ich - allerdings hierzulande - gesehen habe, ist ein Slip mit Täschchen vorne drauf. Jetzt fragen wir uns einen Moment lang, was das soll - stimmt’s? Nun, auf dem Slip-Täschchen steht “call me” - klingelt’s jetzt? Nein, eigentlich soll es ja vibrieren - dieser unsägliche Stofffetzen soll den Damen zum Vergnügen dienen, auf dass sie ihr Mobiltelefon darin transportieren und bei Vibrationsalarm erfreut sind.

Also nee…für mich dann nicht, danke. Ich stelle mir das gerade vor, wie ich im Zug sitze und dann ans Telefon muss.
Einziger Nutzen darin könnte wohl für Fernbeziehungen bestehen, wenn man abends nur miteinander telefonieren kann, aber ist ja auch blöd, wenn die Frau dann nicht ans Telefon geht, weil es so vergnüglich vibriert…Alles in allem eine völlig unnütze Erfindung.


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Die London Fashion Week mit Mode für die Herbst/Winter-Saison 2007/2008.

Ich bin ja bekennender Fan Londons und einiger exzentrischer Persönlichkeiten, die “Great-Britain” so hervorgebracht hat.
Aber London hat es nicht einfach in der Mode-Welt, gegen Paris oder Mailand anzukommen, ist ein harter Kampf. Besonders zur Zeit, da die Amerikaner große Angst vor der “bösen” drohenden Rezession haben, bleiben auch schon mal die wichtigen Einkäufer weg. Obwohl Vivienne Westwood erstmals wieder ihre neue Kollektion (Red Label) in “good old London town” zeigte, ist die Frage, ob man neue Käuferschichten erschließen kann, vielleicht osteuropäische Kunden? Die scheinen eine Vorliebe für den exzentrischen Style zu haben - nun, ich drücke die Daumen.

Meine liebsten und schönsten Kleider habe ich in London gekauft, so was kriegt man hier einfach nicht.

Doch zurück zur Modemesse, die Röcke für den kommenden Winter sind richtig kurz - brrrrr - aber schick ;) Ein gewisser Hang zur Asymmetrie ist zu beobachten, einige wirklich skurrile Kopfbedeckungen waren auch dabei…Nun, in London haben Hüte ja einen ganz anderen Stellenwert als hierzulande, schade eigentlich.

Vivienne Westwood Plakat © flickr / udono

“Vivienne Westwood” hat auch wieder eine Botschaft parat, extra für die Show entworfene Unterhosen in “Guantánamo Orange”, diese wurden wiederum von der Menschenrechtsorganisation “Reprieve” in Zusammenarbeit mit Agent Provocateur entworfen. Darauf stand ein Statement, das sinngemäß bedeutet, dass “der Begriff “fairer Prozess” ja wohl “für den Arsch sei”. Das spielt natürlich auf die Nicht-Einhaltung der Menschenrechte auf Guantánamo an. Ansonsten zeigte Westwoods erster Auftritt seit neun Jahren in London Entwürfe in bekannter schriller Punk-Manier, aber auch figurbetonte Wollkleider, die allseits beliebten Overknee-Stiefel und natürlich wieder traditionelle Schottenmuster.


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Agent Provocateur

Autor: Ariane
abgelegt in: Designer, Dessous

Ihre erste Dessous-Boutique eröffneten Joseph Corré und Serena Rees 1994 in Soho.

13 Jahre später unterhält “Agent Provocateur” Geschäftsstellen auf der ganzen Welt; zu den Kundinnen zählen Kate Moss, Nicole Kidman und Madonna. Angetreten war das Designer-Paar, um die “britische Prüderie” (so verkündet es ihre Homepage) zu bekämpfen. Ein voller Erfolg, möchte man meinen.

Was ist das Geheimnis der Marke? Der Stil der Designer ist dabei kaum einheitlich. Ornamentale Verzierungen und ironische Neu-Interpretationen vergangener Mode-Epochen tauchen jedoch immer wieder auf. Mit Korsetten, Push-Ups etc. liefern Corré und Rees die Stoffe der New Burlesque. “Agent Provocateur” wusste sich stets gut zu vermarkten. Populäre Werbekampagnen wie der Rodeo-Clip mit Kylie Minogue oder ein nicht minder aufsehenerregender Film, in welchem Dita von Teese einen Mann, der offensichtlich dem amerikanischen Präsidenten nachempfunden ist, quält, verbreiteten sich aus naheliegenden Gründen sehr schnell (”Virales Marketing”) und trugen mit dazu bei, dass “Agent Provocateur” tatsächlich die einzige etablierte Dessous-Marke von internationalem Rang ist.

Agent Provocateur, Soho.


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