Agent Provocateur ist bekannt für seine ausgefallenen Stil: Dessous, Swimwear und Accessoires sind durchaus provokant – aber sexy. Es gibt neue Videos zur Kollektion mit Kate Moss.
Eigentlich ist ein Agent Provocateur ein verdeckter Mitarbeiter des Staatdienstes, also Polizei oder BND und was es da sonst noch so gibt, der potenzielle Kriminalität aus der “straflosen Latenz” locken soll ( Danke wikipedia ) Das passt wohl zum Konzept des bekannten Dessous-Herstellers…
Die Kollektionen sind schon sehr provokant und “verrucht”, einschließlich Accessoires wie Peitschen oder Nippel-Kappen mit zauberhaften Verzierungen
Agent Provocateur existiert seit 1994 und von Anfang an legten die Gründer Wert auf Kultstatus, so fielen sie beispielsweise durch extravagante Schaufensterdekorationen in den Shops wie auch außergewöhnlicher Kataloggestaltung auf. Zu den bereits entstandenen ausgefallenen Fotos, die sich im Laufe der Jahre zu den Kollektionen angesammelt haben, kommt nun eine mehrteilige Videoserie mit Kate Moss
Gedreht von Nick Knight für das Dessous-Label Agent Provocateur: Sechs Videoclips mit Kate Moss. In der Kampagne namens White Wedding wird die Verwandlung einer “braven Braut” zur Rebellin dargestellt, es wird sie nur im Web geben und sie sind sehenswert Hier der erste Teil, für die anderen auf YouTube schauen
Für laue Sommernächte: Aufregende Dessous und Nachtwäsche, Bademoden und vieles mehr bietet die Fashion Group La Perla.
Jetzt, wo man wieder weniger an hat und die Dessous keck unter den knappen Tops hervorblitzen, stöbert man ja gerne mal in den Dessous-Läden, ich jedenfalls. Einer meiner Lieblingsanbieter ist La Perla, nicht nur wegen des wohlklingenden Namens die Kollektionen sind immer etwas Besonderes und sexy.
Über Bikini-Modelle, Zehensandalen von Heidi Klum, Hüte und Pareos.
Ist ja eigentlich schwierig – oder auch total einfach – weil im Grunde alles schon mal da gewesen – an einem Bikini ist ja letztlich nicht sooooo viel zu designen mal ein bisschen größer oder kleiner, die Muster und Trendfarben wechseln und der Rest bleibt wie er ist…oder?
Jetzt mal abgesehen von der Mode, da komme ich gleich noch zu, da gibt es “Aufregung” wegen eines Busenblitzers von einem Model Cavallis? Das hatten wir doch schon so oft, ob nun Bai Ling bei den vorletzten Berliner Filmfestspielen oder Janet Jacksons Metallschmuck an der Brustwarze, der so viele Football-Fans schockierte, ganz zu schweigen von Heidi Klum und ihrem Dialog mit den Brüsten Hans und Franz und so weiter. Auf den Laufstegen wird doch sowieso viel nackte Haut gezeigt – das kann nicht ernst gemeint sein
Wobei – da helfen ja Dessous, die ja auch während der Modenschauen gerne gezeigt werden. Dass ein BH eine Frau verschönern und sehr verführerisch wirken kann, ist ja nichts Neues. Man denke an die Korsage mit den extrem spitzen Brüsten, die Jean Paul Gaultier für Madonna entwarf. Heute ist ja die Lust der Frauen an natürlichen, weichen, angenehmen Materialien, Farben und Designs gewachsen. Wie immer ist erlaubt, was gefällt und wer sich was leisten kann – es gibt auch diamantbesetzte BHs, wie auch an Heidi Klums Hans und Franz gesehen
Zurück zur Mode: War es in London noch ein wenig skurril oder gar düster, wurde es hier in Mailand dann doch eher kunstvoll, deutlich glamouröser und opulenter. Die kurzen Röcke erwähnte ich ja schon, schön dazu sind gemusterte Strumpfhosen, die habe ich auch schon vermisst. Die sind nämlich in letzter Zeit seltener geworden, aber nun kommen sie wieder: In Raubtier-Prints und grafischen Mustern.
Schön feminin und luftig-transparent wie im Sommer mit Chiffon und Seide, die Eiseskälte wird von Rollkragenpullover darunter oder einer groben Strickjacke darüber abgehalten, auch voluminöse Mäntel mit großen Krägen sind gerne genommen.
Über Modetrends für den nächsten Winter in Düsseldorf und Madrid und Ausschluss von “Mager-Models”.
Ein Teil der Modewelt tummelt sich dieser Tage am Rhein – die Igedo Fashion Fairs finden vom 10. bis 12. Februar in Düsseldorf statt. Was trägt Frau in der kommenden Herbst/Winter-Saison? 2200 Aussteller internationaler Herkunft, 44 Länder haben dazu was zu sagen.
Lila ist angesagt
Was früher unter anderem als Farbe der Feministinnen verschrien war, wird in der kommenden Saison 2008/2009 den Ton angeben. In mädchenhaften Pastell-Varianten oder als Gegengewicht zu Schwarz – Lila ist “in”.
Außerdem wollig-warme Strick-Variationen, in groben Maschen für riesige Schals oder kuschelige Mützen sowie Feinstrick für Twin-Sets, Pullover oder kurze Wollkleider in A-Form. Doch auch beim schicken Strick werden die dezenten Töne wie Cremeweiß beispielsweise aus dem Sommer mit in den Winter genommen.
Hosen werden ganz eng oder ganz weit getragen, dazwischen gibt es nichts. Auch die grafischen Muster, die wir diesen Sommer haben werden, retten sich in den Winter hinüber, meistens auf weiten Hosen und kurzen Kleidern.
Mein persönlicher Favorit: Mäntel mit großen Krägen, die halten nicht nur warm, sondern sehen auch einfach elegant aus.
Ein anderer Teil der Modewelt bewegt sich in Madrid, zwei Wochen dauernd die Schauen dort und sind das wichtigste Mode-Event Spaniens.
Auch da gibt es schöne Mode zu sehen, aber was ich wichtig finde:
Seit 2006 werden Models mit einem Body-Mass-Index (BMI) von weniger als 18 von den Modenschauen ausgeschlossen. Das Vorbild der Madrider Modewoche, besorgniserregend magere Frauen vom Laufsteg zu verbannen, wurde den Mailänder Modenschauen übernommen.
Das finde ich großartig, ich weiß schon, dass angeblich viele Deutsche übergewichtig sind, aber seien wir mal ehrlich: Dass wir hier überhaupt Übergewicht entwickeln können, ist ein auch ein Zeichen von stabiler Wirtschaft und somit geradezu LUXUS!
Ich finde ein gesundes Wohlfühlgewicht prima, nicht zu dünn, nicht zu dick.