Beim Stöbern der allseits bekannten Klatsch und Tratsch Zeitschriften, fiel mir ein Bild besonders auf, aber nicht weil es so schön war.
Scarlett Johansson steht für Natürlichkeit und Schönheit. Sie tritt immer stilsicher in einem lockeren Style auf, nicht zu übertrieben, auf dem Boden geblieben eben.
Doch was hat sie sich denn da geleistet?
Ich meine jetzt nicht das Kleid oben auf dem Bild, obwohl besonders schön finde ich es auch nicht, sondern das hautfarbene Bustierkleid mit Chiffonrock und Corsagentop.
Dolce und Gabbana hat da ausnahmsweise mal überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen. Vielleicht lag es auch daran, dass es nicht bodenlang war, doch wohl eher, weil ich Chiffon nicht mag.
Hoffentlich kommt das jetzt nicht in Mode!
Chanel war für die Mode prägend, nicht nur das “Kleine Schwarze” oder “No 5″ - das Parfüm, das Marylin Monroe als Nachtgewand trug - legendär.
Das folgende Video zeigt die neue Kollektion von der Fashion Week Herbst/Winter in Paris, Karl Lagerfeld in typisch erhabener Eleganz und - ach, schaut es Euch an und genießt - Bilder sagen mehr als Tausend Worte
In einer Ausstellung im Kensington Palace, London, sind Kleider von Prinzessin Diana zu sehen.
Sie galt als Stil-Ikone und wird heute noch aus verschiedenen Gründen von vielen Menschen verehrt: Prinzessin Lady Di. Nun zeigt eine Ausstellung im Londoner Kensington-Palast einen Teil der Garderobe von Lady Di unter dem Titel “Diana, fashion and style” nicht nur für Fans der Prinzessin, sondern für alle, die auf Retro stehen
und sich für die Mode der Achtziger und Neunziger interessieren. Die romantischen Rüschen der jungen Prinzessin setzten Trends, ebenso wie die spätere Glamour-Phase.
Was gibt es zu sehen? weiterlesen »
Der Mode-Marathon nähert sich dem Ende, in Paris ist der Abschluss der zweimal jährlich stattfindenden Modewochen, die sich in verschiedenen Städten wie Berlin, Mailand und London gegenseitig den Rang abzulaufen versuchen. Über neunzig Modehäuser zeigen ihre Kollektionen für die Herbst-/Wintersaison 2008/09.
Es gibt das Gerücht, dass Prognosen der kommenden wirtschaftlichen Situation, sich auch an der Mode ablesen lassen - entwerfen Modeschöpfer lange Röcke, droht eine Krise, gibt es viel Bein und Dekolleté, soll es bergauf gehen. In London waren die Röcke teilweise noch megakurz, in Paris wandern die Säume wieder nach unten - ein schlechtes Zeichen?
Nun, nicht für alle Designer sieht es rosig aus, während beispielsweise Chanel, Dior oder auch Gucci ordentlich zulegen, sackt bei Escada der Umsatz in die Tiefe. Das neue Geschäftsjahr begann schlecht für den Luxus-Damenmodehersteller und er ist in die roten Zahlen abgerutscht.
Escada bietet seit 1976 exklusive Damenoberbekleidung an, ihre Kollektionen enthalten Haute Couture sowie Prêt-à-porter sowie Accessoires, Taschen, Schuhe, Schmuck, Parfüms, aber auch Kinder- und Sportbekleidung.
Die Gründer sind Margaretha und Wolfgang Ley, sie war ein schwedisches Topmodel, er ein junger Unternehmer, das Unternehmen gedieh gut und ging 1986 an die Börse. Margareta starb 1992 und ihr Mann Wolfgang Ley führte das Unternehmen nach ihrem Tod erfolgreich weiter. Die ESCADA AG hat weltweit um die zweihundert Boutiquen und ist in über sechzig Ländern vertreten.
Vor einigen Jahren ist Wolfgang Ley zurückgetreten und Firmenchef Jean-Marc Loubier muss sich für das schlechte Ergebnis verantwortlich machen lassen. Die Firma pflegt weiterhin Optimismus, da die Vorbestellungen verglichen mit dem Vorjahr um sieben Prozent gestiegen sind.
Na dann: Viel Glück!
Modewochen in Berlin und Paris - aufregend schön und seltsam fremdartig - alles dabei.
Nahezu gleichzeitig präsentieren Modelabels und Designer in zwei Städten ihre neuen Kreationen. Hier in Berlin arbeitet man ja daran, zu der bislang unumstrittenen Modehauptstadt Paris aufzuschließen. Mal sehen, ob es gelingt. Mir persönlich gefällt der Stil der Französinnen sehr gut und wenn ich hier in Berlin einmal beispielsweise die Schönhauser Allee entlang gehe und sehe, was da gerade von den jungen Mädchen getragen wird, kann ich mir das nur schwer vorstellen, aber vielleicht sind das ja alles nur Touristen
Wie so oft ist es ja auf den Laufstegen so, dass die gezeigten Modelle nicht unbedingt für den Alltag taugen, aber man schaut es sich gerne an.
Berlin bot bislang einiges, wie die HUGO Fashion Show am Flughafen Berlin-Tempelhof, die Strenesse Fashion Show, die JOOP! Fashion Show im Olympiastadion, die Sisi Wasabi Fashion Show und vieles mehr, übrigens geht die Modewoche noch bis zum 3. Februar.
Auch das Rahmenprogramm gibt einiges her, zum Beispiel eine Ausstellung zweier bislang ungezeigter Bilder von Andy Warhol in der Projektgalerie in der Torstraße. Es sind zwei Porträts des Couturiers Mario Borsato von der Ikone der Pop Art, diese wurden zusammen mit Fotografien und Kostümen von Borsato Haute Couture präsentiert (bis 30.Januar 2008). In der Projektgalerie findet am 2. Februar ab 22 Uhr eine Party statt, im Gegensatz zu vielen anderen Veranstaltungen der Fashion-Week sogar besuchbar ohne Einladung oder Presseausweis
Was Paris angeht, da gab es auch viele schöne Kollektionen zu sehen, da werde ich jetzt nicht nochmal alle Namen aufzählen - besonders aufsehenerregend aber war die Präsentation des britischen Modedesigners John Galliano, der seine Herrenwäsche von Models vorführen ließ, die wie Zombies oder Folteropfer geschminkt waren und dabei an wohlgeformten Männerkörpern zeigten, was Mann so drunter trägt.
Ganz zauberhaft fand ich ein knappes rotes Etwas mit weißem Pelzrand, das von einem Herren getragen wurde, den man offensichtlich gerade vom Galgen abgeschnitten hatte ![]()