Die Mode im Winter 2011/12 zeigt sich animalisch.Tiermotive zieren die aktuellen Pullover und Shirts oder zeigen sich in Form von gestrickten Mützen mit Ohren.
Diesen Winter ist ein wahrhaft tierischer Trend auf dem Vormarsch. Und gemeint sind diesmal nicht Leoparden-Muster oder Schlangenleder-Optik. Vielmehr erinnern lustige Tiermotive wie Füchse, Pferdeköpfe oder Rehe an frühere Kindheitstage, wodurch der Look auch schnell Gefahr läuft, an erwachsenen Menschen lächerlich zu wirken. Um nicht auszusehen, wie ein früheres Ich aus Kindergartenzeiten, gilt es darauf zu achten, die neuen Pullover und Shirts geschickt zu kombinieren. Denn ein hüpfendes Bambi oder glitzernde Ponys bewegen sich scharf an der Grenze zum absoluten Kitsch und benötigen einen entsprechende Ausgleich im restlichen Styling.
Nachhaltigkeit spielt auch in der Mode eine stetig größer werdende Rolle. Immer mehr Mode-Labels erkennen diesen Trend und setzen auf nachhaltiges Design und eine ökologisch korrekte Verarbeitung.
Die wachsende Schnelllebigkeit und Wegwerf-Mentalität unserer Gesellschaft spiegelt sich besonders deutlich in der Mode wieder. Was heute noch Trend ist, ist morgen vielleicht schon wieder out. Die Modeindustrie versucht Schritt zu halten und befriedigt mit teilweise schockierenden Produktionsbedingungen den steigenden Massenkonsum. Doch vielerorts ist bereits ein Umdenken zu spüren. In Zeiten von Unsicherheiten und Krisen findet eine merkliche Rückbesinnung auf Werte und Traditionen statt. Man sehnt sich nach mehr Beständigkeit und Nachhaltigkeit, was sich auch zunehmend zum Kaufkriterium entwickelt.
Alexa Chung wird bald in einer neuen TV Show zu sehen sein, wie sie der Teen Vogue berichtet. Das Liebling der Fashionwelt dreht gerade eine Realityshow, die eine neuere und hippere Version von „Project Runway“ darstellen soll.
Für Alexa Chung stellt ihre neuste TV Show nur einen weiteren Schritt in der Rolle als omnipräsentes Fashion-Girl dar. Sie fehlt auf keiner angesagten Designer-Show, ist selbst das Gesicht verschiedener Werbekampagnen und entwirft nebenbei auch noch eigene Linien für diverse Modemarken. Aktuell ist ihre neue Kollektion für das Label Madewell in den Shops erhältlich. Dass Alexa Chung auch schon Erfahrungen im TV-Bereich hat, ist somit weing überraschend und kommt ihr bei ihrem neuesten Projekt zugute.
Wo Chloë Sevigny auftaucht, kann modetechnisch eigentlich nicht viel schief gehen. Das dachten sich wohl auch Humberto Leon und Carol Lim, das Designer-Duo von Kenzo, die Chloë für ihre neue Frühjahr/Sommer-Kollektion bei der Pariser Fashionweek auf den Laufsteg schickten.
Eigentlich kennt man Chloë Sevigny ja mit blonden Haaren, und so musste man beim Defilée der Kenzo-Kollektion schon zweimal hinschauen, um das brünette Abschluss-Model im blauen Overall als Frau Sevigny zu identifizieren. Die Schauspielerin, Designerin und anerkannte Stilikone wurde bereits 1993 als Model entdeckt und war seither immer wieder das Gesicht bekannter Marken. Und wenn Chloë nicht gerade selbst über den Laufsteg stolziert, dann begutachtet sie die Schau wahrscheinlich von der Frontrow aus.
Hinter dem Modelabel Blame stehen Sonja Hodzode und Sarah Büren – zwei junge Modedesignerinnen, die sich im Studium kennen gelernt haben. Letztes Jahr gründeten sie ihr eigenes Label und konnten sich bisher vor positiver Resonanz kaum retten.
Blame steht für Perfektion, die etwas ausgefallener daherkommt. Die sehr klassischen Stücke sind tragbar, dezent, elegant und einzigartig. Es handelt sich hierbei nicht um gewöhnliche Basics sondern um Lieblingsstücke, die sicher nicht langweilig sind. Eine absolute Empfehlung für jede Frau, die eher auf den eigenen Stil setzt, als einem Trend hinterherzulaufen. Dabei geben die beiden Designerinnen zu, dass sie persönlich auch eher klassische Mode favorisieren, was sich selbstverständlich in ihrem Stil widerspiegelt. Ihnen sei es wichtig „tragbare Mode zu machen, keine Kunst.“
Blame repräsentiert einen Stil, keinen Trend
Die Debatte ob Mode Kunst oder Konsum darstellt ist alt und wurde häufig genug geführt. Diese Frage ist bei Blame auch eher zweitrangig, denn sobald man die Stücke sieht, wird schnell klar, dass es sich hier um qualitativ hochwertige Arbeit handelt. Sofort kann man ein ganz bestimmtes Lebensgefühl mit den Stücken verbinden. Man könnte nun von einem „neuen, typisch Berliner Modelabel“ sprechen, doch wenn man genauer hinsieht, merkt man schnell, dass es mit Blame etwas anders ist. Wo andere verzweifelt irgendwelchen Trends hinterherhetzten, gehen die beiden Frauen ganz entspannt mit ihrem persönlichen Stil um und erwarten dies auch von ihren Kundinnen. Stil ist etwas, was man hat, während man Trends sehr einfach kaufen kann.
Mario Testino ist ein weltweit erfolgreicher Portrait- und Modefotograf aus Peru. Heute sesshaft in London, ist es für Models ein Karriereschub von ihm fotografiert zu werden.
Viele Mario Testinos Arbeiten zählen zu den bekanntesten Fotografien der Welt. Er hatte bereits Ausstellungen in Galerien und Museen auf der ganzen Welt, engagiert sich für Hilfsbedürftige und steht in Kontakt zur Royal Family.
Versace und H&M gehen in diesem Jahr eine Mode-Kollaboration der besonderen Art ein. Das italienische Luxusmodehaus soll für die schwedische Textilkette eine eigene Kollektion kreieren, die dem dortigen für Normalsterbliche bezahlbarem Standard entspricht.
Versace und H&M – passt das zusammen? Offenbar schon, denn das italienische Label ist nicht das erste hochrangige Modehaus, mit dem Hennes & Mauritz zusammenarbeiten. Schon Karl Lagerfeld und Roberto Cavalli lieferten eigens für die schwedische Kette designte Kollektionen, und auch mit Sängerin Kylie Minogue taten sich die kreativen Köpfe bei H&M bereits zusammen. Die Verpflichtung von hochkarätigen Designern zur Erschaffung bezahlbarer Mode scheint also zu funktionieren.
Colour Blocking bringt Farbe in den Sommer. Der Trend ist nicht wirklich etwas für Schüchterne, sondern schreit geradezu nach Experimentierfreudigkeit. Wer es bunt mag, wird diesen Modesommer jedenfalls lieben.
Mit Colour Blocking wird der Sommer besonders bunt. Wenn sich die Natur rausputzt, Bäume und Blumen in den schönsten Farben erstrahlen und die Sonne alles noch ein wenig freundlicher erscheinen lässt, dann wollen auch wir uns schmücken und zeigen, was die Farbpalette unseres Kleiderschranks so hergibt. Dass in diesem Sommer vor allem kräftige, knallige Farben angesagt sind, dürfte mittlerweile sogar jeder Modemuffel bemerkt haben. Und das Prinzip des Colour Blocking führt diesen Trend nun noch ein kleines Stückchen weiter.
Humanoid stellt bereits seine Herbstmode 2011 vor und setzt dabei auf ähnliche Trends wie im Sommer. Einige der knalligen Farben bleiben uns erhalten, obwohl das Farbspektrum natürlich der Herbststimmung angepasst wird.
In der Humanoid Herbstmode finden sich 2011 daher unter anderem Gelb und Rot, die weiterhin kräftig und strahlend daherkommen. Erweitert wird die Palette dann um typische Herbstfarben, welche sich der leiseren Atmosphäre des Herbstes anpassen. Mit den gesetzten Farbakzenten und den passenden Accessoires zeigen sich die Outfits des Labels dennoch vielseitig und modisch, der Herbst wird also keineswegs einfach grau.
DAKS, das britische Label, hat sich den Military-Look zur Brust genommen und seine Kollektion mit Stücken erweitert, die elegant, frech und sexy zugleich daherkommen.
Mit DAKS und seiner Variante des Military-Look hat Frau in diesem Sommer großartige Styling-Möglichkeiten. Wie diverse andere Labels hat das britische Traditionshaus sich den Trend geschnappt und ihm seinen ganz eigenen stilvoll-eleganten Touch verpasst. Der Military-Look hat nichts mit dem Army-Style zu tun, der bereits seit Jahren out ist. Camouflage-Muster sucht man hier vergebens, statt dessen halten sich die Stücke in Sachen Farben eher bedeckt. Der Clou der Teile kommt durch ihre clevere Kombination mit Accessoires und anderen Kleidungsstücken erst richtig zur Geltung. Dann wird aus dem Military-Style ein äußerst elegeanter und sexy Gesamt-Look.