Wer Berlin nicht kennt, sollte auf jedenfall an einer Stadtführung teilnehmen, um sich die besonderen Plätze zeigen zu lassen.
So eine normale Stadtführung kann jedoch ziemlich in die Hose gehen und vor Langweilig strotzen, man kennt oftmals seinen Reiseführer nicht vorher.
Eine schöne Alternative ist die Kombination aus Stadtführung und Modeevent. Jetzt am 13. Dezember findet in der Hauptstadt wieder so etwas spannendes statt. Das ganze geht von 12 bis 16 Uhr durch den Bezirk Mitte. Vielleicht findet ihr ja ein paar tolle Designerstücke oder Schnäppchen. Der ganze Spaß kostet 15€ pro Person mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 15 Personen. Anmelden kann man sich per Mail: fashiontour@modekultur.info
Eines kann ich euch versprechen, es ist ganz anders als ihr denkt und ihr werdet es nicht vergessen, einfach mal ausprobieren, Berlin rockt!
Wie schon seit mehreren Jahren feiert Heidi Klum auch dieses Jahr wieder ihre berühmt berüchtigte Party zu Halloween.
Halloween ist ein Fest zum gruseln. Man darf für einen Abend mal eine ganz andere Figur sein.
Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Heidi und Seal sieht man auch auf deutschen Karnevalumzügen. Wobei Heidi ihre Gesichter schminkt. Ich finde es toll, wie sie sich und andere Menschen in ihrer Umgebung verwandeln kann. Ihre Maske macht sie fast immer selber. Dieses Jahr sind es wieder über fünfhundert Gäste, die nach New York kommen. Kostüme sind erwünscht.
Man darf sich austoben, etwas wild und offenherzig vielleicht anziehen, oder als vollkommen abstrakte Figur erscheinen, Hauptsache man zeigt Kreativität. Die letzten drei Germanys Next Topmodels Lena, Barbara und Jenny sind auch mit dabei.
Was sie wohl anziehen werden? Heidi ist schon als Vampir gegangen und das sah einfach umwerfend aus. Als was würdet ihr gehen? Ich habe noch gar keine Ahnung. Hauptsache nicht nach irgendeiner Mode gehen.
Andy Warhol - wer kennt und liebt ihn und seine berühmte Pop-Art nicht? Jetzt gibt es Pop-Art zum Anziehen - Pepe Jeans hat in Kooperation mit der Andy Warhol Foundation eine Kollektion kreiert.
Das heißt, dass alle Kleidungsstücke der Kollektion in Anlehnung an die für den legendären Pop-Art-Künstler typischen Drucke entstanden sind.
Die kommende Herbst-Winter Kollektion besteht demzufolge aus 250 Klamotten und Accessoires für Frauen und Männer und wurden rund um das Thema Jeans à la Andy Warhol kreiert. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Linien: Pop und Factory. weiterlesen »
Mit dem kleinen Schwarzen ist man immer gut angezogen und zieht die Blicke auf sich. Wer hat’s erfunden?
Coco Chanel kreierte es 1926, Audrey Hepburn in “Breakfast at Tiffany’s” brachte es 1961 richtig in Mode. Allerdings war das Kleid der allseits beliebten Holly Golightly ein Entwurf von Givenchy und nicht von Coco Chanel.
Als “Coco Chanel” mit ihrem strengen und eleganten Stil das kleine Schwarze erfand, war es ein Skandal. Schwarz als Farbe ward bis dahin nur von Trauernden oder Prostituierten getragen, wenn auch in anderer Form
Auch heute noch - oder heute wieder - sollte es in keinem Kleiderschrank fehlen, denn es verfehlt seine Wirkung nie. Weniger ist eben manchmal wirklich mehr und es wirkt verführerisch und dabei elegant an einer Frau (mal abgesehen von den einschlägigen “Gogo-Table-Dance-Modellen, die aber definitiv nichts mit dem “kleinen Schwarzen” zu tun haben)
Vielfältige Variationen
Das “kleine Schwarze” ist vielfältig einsetzbar und längst nicht mehr nur für den Abend “en vogue”. Im Gothic-Style kombiniert man es gerne mit Netzstrümpfen und mit Stiefeln álà Doc Marten, die elegante Variante kommt mit Pumps und Abend-Makeup daher, etwas verruchter wirkt es mit hohen Stiefeln. Man kann es mit vielen Accessoires kombinieren, einem besonderen Schal, großem und auffälligen Schmuck, breiten Gürteln oder Stulpen und langen Handschuhen. Ein “Must-have” für jede modebewusste Frau.
Die einzige Frag, die “frau” sich stellen muss, ist, welche Form wähle ich? Mehr das elegante Etui-Kleid? Oder mehr die figurbetonte Stretch-Version? Schmale Silhouette, A-Form oder mit schwingendem Rock?
Oder vielleicht am liebsten gleich alle Modelle ![]()
In der “Arena” in Treptow, Berlin: Bis zum 13. Januar die Modefachmesse “Spirit of Fashion” auf der Mode für Grufties, Punks und Rockabilly-Fans gezeigt wird.
Ich persönlich bevorzuge ja den barocken “Gothic Style”, nicht immer und jeden Tag, aber die Kombination von Spitze, Schwarz, Lila und Blutrot gepaart mit einer schwindsüchtigen Blässe, speziell im Winter - finde ich sehr reizvoll.
Dark und sexy kann Spaß machen und ist ja nun schon länger gesellschaftsfähig, wie man an den allerorten angebotenen Accessoires mit Totenschädeln sehen kann. Auch die hohen Stiefel, die früher hauptsächlich bestimmten Berufsgruppen zugeordnet wurden, sind heute gang und gäbe.
Also nicht, dass hier der Eindruck entstünde, auf der “Spirit of Fashion” gäbe es nur die “ganz spezielle Mode” für S+M-Vergnügungen, nein, nein. Hier wir die ganze Palette präsentiert: Gothic, Underground und Punk - Spitze, Leder oder Tarn-Look sind hier vertreten, des weiteren Merchandise-Artikel einschlägiger Bands und Biker-Style.
Die sehenswerte Modenschau auf dem barock geschmückten Laufsteg mit erfreulicherweise nicht “supermageren” Models hat was, dafür gibt es um so mehr Tattoos oder Piercings
Es gibt Messestände von ungefähr 70 Ausstellern hauptsächlich aus den USA und Deutschland und diese lassen die Herzen modebewussten Fans von “Dark Fashion” höher schlagen. Der Eintritt beziehungsweise die Tageskarte kostet 10 Euro und am Samstag, den 12. Januar gibt es eine Aftershow Party, diese findet im “Wild at Heart” statt.
Öffnungszeiten der Messe:
Freitag 11. 11:00 - 19:00 Uhr
Samstag 12. 11:00 - 19:00 Uhr
Sonntag 13. 11:00 - 18:00 Uhr
Im Rahmen der Berliner Modewoche vom 27. bis 31. Januar 2008 findet allerhand statt. Auch der Wedding als ein eher für andere Dinge berüchtigte Stadtteil beteiligt sich daran.
Im Rahmen der Berliner Modewoche findet vom 25. Januar bis zum 10. Februar 2008 auch “Wedding Dress 2″ statt. Der Wedding ist ja nun früher ein sehr berüchtigter Staddtteil Berlins gewesen, in dem die Verbrechensrate sehr hoch war. Heute den meisten bekannt als Viertel mit hohem Ausländeranteil. Seit Jahren versuchen verschiedene Initiativen und die DeGeWo mit gezielten Maßnahmen das Image des Viertels zu verbessern. Zum Beispiel mit der “Kolonie Wedding”, einer Künstlerinitiative, die mit monatlichen Kulturevents aufwartet und eben mit “Wedding Dress”:
Hierfür werden entlang der Brunnenstraße Weddings 15 Ladenlokale als temporäre Ausstellungsräume oder Ateliers eingerichtet, darin sollen “urbane Mode und internationale Kunstprojekte” gezeigt werden. Interessierte können auf Veranstaltungen, Parties und Performances den Stadtteil und junge Modedesigner kennenlernen, aber auch Berufe aus dem Bereich Mode sollen hautnah vorgestellt werden. Man darf gespannt sein, was Wedding dress 2 an Vorfürungen so zu bieten hat.
Die Berliner Modewoche 2008 bietet einen willkommenen Rahmen für solche Projekte und bietet selbst ein weit gefächertes Programm: Ausstellungen, Modeschauen, die Fachmesse und mehr.
Die zweite “Mercedes Benz Fashionweek”, so der offizielle Titel, findet dieses Jahr am Postbahnhof statt. Im letzten Jahr war als eine der geladenen Berühmtheiten beispielswiese Vivienne Westwood zugegen.
Am 26. Januar, dem Abend vor dem offiziellen Beginn der Fashion Week findet die Beck’s Fashion Exprience-Modenschau statt, am späteren Abend geht es los - auch Biertrinker können schick sein ![]()
Wer’s sehen will: Im Kesselhaus in der KulturBrauerei, Schönhauser Allee 36.