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In Hollywood sind High-Heels in XXL-Ausmaßen keine Seltenheit, sondern eher das genaue Gegenteil davon. Kaum eine Celebrity-Lady lässt sich ohne die hohen High-Heels sehen – Solange es sich um offizielle Events handelt.

Havaianas / vana_gwen © flickr

In ihrem Privatleben jedoch  greift die Damenwelt gerne zu einer bequemeren und Fuß schonenderen Schuhvariante: Flip-Flops von Havaianas
1962 wurde ein Unternehmen in Brasilien gegründet, welches den Namen São Paolo Alpargatas trägt; zu diesem gehört Havaianas, welches dort rasant einen Kultstatus erreichte. Seinen internationalen Durchbruch schaffte das Label 1998, als es mit seiner Sonderedition zur Fußball-WM, mit kleiner Brasilienflagge auf dem Riemen, auf den Markt trat. Seine Inspirationsquelle findet sich in den japanischen Zori-Sandalen, was zu deutsch “Gras-Fußbekleidung” heißt, wieder.

Heute haben sich die Flip-Flops den neuen Anforderungen angepasst – Alle möglichen Farben und Muster liegen den gegebenen Kollektionen vor und auch spezielle Formen, wie beispielsweise “Slim”, sind erhältlich.

Das Gossip-Girl Blake Lively ist bekennende  Havaianas-Liebhaberin und legt in ihren Drehpausen immer wieder ihre Absatzschuhe ab und greift zu den wohltuenden Gummi-Sandalen.
Megan Fox kann grüne Havaianas ihr Eigen nennen und sie sind ihr ständiger Begleiter; Egal ob auf einer ausgiebigen Shoppingtour, bei Spaziergängen oder während dem Gang zum Fitnessstudio.

Schuh-Fanatikerinnen augfepasst: In der deutschen Hauptstadt hat ein neuer Tempel seine Pforten geöffnet und lockt mit Pumps, Ballerinas, Sandalen & Co.

Buffalo Shuhe / U-g-g-B-o-y-(-Photograp h-World-Sense-) © flickr

Der Buffalo Flagship Store erstreckt sich auf rund 240 Quadratmetern in Berlin-Mitte und beherbergt die Kollektionen BUFFALO London und BUFFALO Girl. Diese werden in einem edlen und glamourösen Ambiente präsentiert und so ins rechte Licht gerückt. Der Münchner Innenarchitekt Peter Buchberger, der bereits den Flagship Store in der bayrischen Metropolregion konzeptionierte, übertraf sich selbst. Ein luxuriöses Farbenspiel von Beige und Braun paart sich mit Materialien wie Holz, Glas und Leder und alles wird durch organische Formen dominiert.

Die Römersandalen sind nun jetzt schon lange im Trend und scheinen auch nicht so schnell zu verschwinden. Nachdem nun lange Zeit ein flaches Modell nach dem anderen auf den Markt kam, sind die neuen Ausführungen nun mit einem Absatz versehen. Diese Schuhmodelle sind oftmals mit lässigen Keilabsätzen oder aber im schwindelerregendem High-Heels Look erhältlich.

Holzclogs by Chanel sind absolut en vouge und Keiner sollte 2010 auf sie verzichten. Auf der diesjährigen Fashion Week in Paris präsentierte das Luxuslabel Chanel eine atemberaubende Show der Extraklasse. Karl Lagerfeld entdeckte den Country-Stil neu für sich und schickte seine Models auf einen Laufsteg, der mit Stroh ausgelegt war. Es war kein Catwalk in dem Sinne, viel mehr wirkte die Kulisse wie ein verträumter Bauernhof, aus dessen Scheune die Musik des Lagerfeld Lieblings Lily Allen tönte.

Holzclogs a la Chanel sind durchaus gewöhnungsbedürftig und auch sicherlich nicht einfach zu kombinieren, doch sollte man diese Kunst beherrschen, wird das Schuhwerk schnell zum absoluten Hingucker. Man denkt vielleicht zuerst an derbe Holzschuhe, die es nicht würdig sind an den Füßen der schönsten Frauen zu hängen, doch die Holzclogs by Chanel sind anders, sie sind revolutioniert worden und erstrahlen in neuem Glanz. Kleine Holzabsätze gehören nun der Geschichte an, die neuen Treter haben Plateau wohin das Auge reicht und Absätze in schwindelerregender Höhe. Karl Lagerfeld hat sich für seine Modells eine Location im Country-Stil, ganz nach dem Vorbild der Farm von Versailles der Königin Marie Antoinette genommen und jetzt heißt es für den Country Look - ab in die Großstadt.

Holzclogs by Chanel – Country is back

Chanel Holzclogs @ victimate/polyvoreDie Holzclogs by Chanel wurden zum ersten Mal auf der Fashion Week in Paris präsentiert. Auf einer ländlichen Kulisse tobten die Models im Stroh und wurden mit Bündeln und Blümchen auf den Catwalk geschickt. Der ganze Look ist in Nudetönen gehalten bis hin zu den beige lackierten Fingernägeln. Das Gesamtbild wirkt natürlich und wenig aufgesetzt. Highlight der Outfits waren Tattoos in Form von Chanel Ketten mit Vögeln und verträumten Motiven, die die Beine und Waden der Models zierten. Die Holzclogs wurden aufgrund ihrer derben und klobigen Art mit feenhaften Kleidern aus fließenden Stoffen und lieblich verspielter Spitze kombiniert. Das Schuhwerk bestand aus Leinen, Glatt- und Wildleder und ist zum Teil mit Spitzenbroschen und kleinen Glitzerdetails aufgepimpt. Die Seiten sind ganz traditionell genietet. Das Markenzeichen der Clogs ist eine etwas größere Niete, die das Emblem des Labels, die zwei ineinander verschlungenen „Cs“, trägt.

Auch in diesem Sommer darf das richtige Schuhwerk nicht fehlen: Clogs, Brogues, Schaftsandalen und Espadrilles sind die modischsten Vertreter.

Schuhtrend 2010 © flickr / antonde

Das die hölzernen Clogs im Jahr 2010 die Modeliste anführen wissen wir bereits zur Genüge. Doch nicht jeder besitzt das nötige Kleingeld, um sich Chanel oder Louis Vuitton leisten zu können. Swedish Hasbeens bietet hier die perfekte Alternative und diese sind sogar an den Füßen Hollywoods am Start.

Daneben zelebrieren Espadrilles ihr Revival, wenn auch weniger erfolgreich. Die Generation Ende 20 müsste sich an diesen Schuhtrend noch erinnern können. Früher haben die soften Leinenschuhe rund 5 Mark gekostet und sind heute für etwa 20 € erhältlich. Eine Neuerung ist die Farbenpalette, die mittlerweile alle erdenklichen Nuancen beinhaltet. Auch die einstige Pflanzensohle ist einer aus Gummi gewichen, die sie wesentlich langlebiger macht. Schöne Stücke gibt es beispielsweise von Toms Shoes oder von Espadij.

Ein Geräusch an welches sich unsere Ohren im Sommer 2010 gewöhnen müssen ist das „Clogen“ der hölzernen Schuhe, die in diesem Jahr ihren Platz an den weiblichen Füßen finden werden.

Holzschuhe © flickr / (nutmeg)

Der Guru unter den Clogs-Herstellern, und ein absolutes Mode-Muss, ist Swedish Hsbeens. Das schwedische Schuhlabel infizierte Schweden und Deutschland mit diesem Trend und es war nicht von langer Dauer, bis sich das extravagante, markante und farbige Holzschuhwerk weltweit etablierte. Bequeme, stilechte und farbenfrohe Schuhe sollen laut Swedish Hasbeens die Füße der Frauenwelt zieren und ihrer Trägerin ein Gefühl von Glück übermitteln.
Einen großen Auftritt legten die Treter mit Sarah Jessica Parker hin, die jene am Set von „Sex and the City 2“ getragen hatte – Spätestens jetzt muss jede schuhfanatische Frau einen echten Swedish Hasbeens besitzen :)

Das Thema in Mailand drehte sich um durchsichtige Schuhe: Die Clear Heels. Egal ob Dsquared2, Fendi oder Prada, die Designer loben das Werk in höchsten Tönen und erklären es für das Must-Have in den warmen Phasen 2010.

Clear Heels © flickr / superluder

Für die Models war es wohl eine angenehme Alternative zu den herkömmlichen Tretern, denn jene zeugen von großer Bequemlichkeit. Die verschiedensten Modelle wurden uns auf den internationalen Laufstegen präsentiert: Luftblasen, Glasperlen, Bänder, die über das Schienbein entlang geflochten wurden, Stiletto-Absätze, Federn, Pailetten oder gänzlich durchsichtige Clear Heels.

Die Palette ist reich bestückt und die Möglichkeiten schirr endlos! Doch ebenso wie mit den unterschiedlichsten Varianten beläuft es sich auch mit den Preisen. Ab etwa 20 € ist ein solcher Schuh erhältlich und je nach Designer steigern sich die Kosten um ein Vielfaches.

Peeptoes ist das Must-Have des Jahres, egal ob in Form von Ballerinas, mit Keilabsatz oder als Ankle-Boots, wer in sein will, sollte sich ein Paar  Peeptoes zulegen.

Peeptoes ©Flickr Markusram

Charakteristisch für einen Peeptoe, teilweise auch Flamenco-Pump genannt, ist die offene Zehenspitze. Daher auch der Name Peeptoe, der übersetzt nichts anderes bedeutet als „zehenfrei“. Im Gegensatz jedoch zu Sandalen, sind bei einem Peeptoe-Schuh nicht alle Zehen zu sehen sondern meist nur der große Zeh und vielleicht noch die beiden daneben. Die Geburtsstunde der Peeptoes sind die 40er Jahre des letzten Jahrhunderts, eine Zeit der Entbehrungen und der Materialknappheit.

Ugg-Boots müssen sich in Vorsicht walten, denn die Konkurrenz schläft nicht und macht sich mehr und mehr daran den Modehimmel zu erobern.  Die willkommene und aufstrebende Abwechslung nennt sich “Mou Boots”. Diese schützen vor klirrender Kälte und packen den Fuß gleichzeitig in ein stylisches Design ein.

Winter Boots © flickr / The Last Cookie
An frostigen Tagen ist die schönste Belohnung für die Füße ein kuschliger, warmer und bequemer Winterstiefel, welcher dem Schnee mit Leichtigkeit trotzt. Doch ein Manko hatte dieses Schuhwerk: Trend und Style gleich Null!
Erst in den letzten Wintern gab es einen Ausweg, mit der Erscheinung der Ugg-Boots. Diese bekommen nun Verstärkung von dem englischen Label “Mou”.

Betrachtet man die Ethik, so sind alle Materialien, die verwendet werden, vollends zufrieden stellend und stammen aus natürlichen Produkten wie Ziegen-, Schaf-, Kuhfell oder -haut.
Einen wahren Hingucker zaubert man unter Garantie mit den cremefarbenen, flauschigen Goatskin Boots, welche eine haarige Version der Mou Boots darstellen. Diese sind für etwa 319 Euro erhältlich.

Schlendert man derzeit durch die Kaufhäuser und Einkaufspassagen, so ist unschwer zu erkennen, dass sämtliche Läden unser Augenmerk auf ein ganz bestimmtes Schuhwerk zu lenken versuchen: Reitstiefel!
Es wird einem regelrecht unmöglich gemacht, an diesem Trend vorüber zu gehen.

Stulpen © flickr / letmebeyourswearword

Doch noch ein Detail ist auffällig: Oftmals werden die Stiefel nicht „blank“ getragen, sondern in Kombination mit Stulpen.

Die Reitstiefel, auch Schaftstiefel genannt, sind meist in der Form eines Kelches aufgebaut, was ein enges Anliegen am Bein bewirkt, aber dennoch ausreichend Platz zum oberen Rand hin lässt. Daher ist es ein leichtes sie mit Stulpen zu tragen, auch wenn man Strumpfhosen oder Leggins darunter trägt.

Neuerdings ist die Bezeichnung für den wolligen Trend „Legwarmer“ (wie ihr seht werden wir auch hier nicht von Anglizismen verschont) – Andere Unterschiede gibt es jedoch nicht; weder in der Materialwahl, noch in der Aufbereitung. Lediglich der Name und die Tatsache, dass man sie in diesem Jahr unter Stiefeln trägt ist eine Veränderung ihrer selbst.

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